Stand: 10.08.2016 15:05 Uhr  | Archiv

Steingärten sind pflegeleicht und farbenfroh

Die gute Nachricht zuerst: Steingärten brauchen wenig Pflege. Sie zeichnen sich durch eine attraktive Mischung aus dekorativen Steinen und den typischen Pflanzen aus. Hänge oder Schräglagen bringen sie besonders gut zur Geltung. Aber auch in flachen Bereichen oder sogar in Kübeln lassen sich kontrastreiche Steingärten anlegen. Die meisten Pflanzen bevorzugen trockene, sonnige Standorte und einen durchlässigen Boden.

Diese Pflanzen sind ideal für den Steingarten

Auswahl der Steine

Bei der Auswahl der Steine darauf achten, dass diese nicht zu schnell verwittern. Das Angebot ist groß: Weiches Gestein wie Kalkstein oder Dolomit sollte mit Schiefer, Sandstein oder besonders hartem Gestein wie Granit ergänzt werden. Deutlich teurer sind die beliebten Tuffsteine. Sie sind vulkanischen Ursprungs, haben eine poröse Struktur und können deshalb toll bepflanzt werden. Allerdings sollte man nicht zu viele unterschiedliche Steine wählen, um einen harmonischen Gesamteindruck zu erzielen.

Gründliche Vorbereitung ist wichtig

Bei der Neuanlage sollten Sie anfangs das vorhandene Unkraut entfernen. Es lohnt sich gründlich vorzugehen und die Wurzeln des mehrjährigen Unkrauts auszugraben. Steingartenpflanzen wachsen langsam und werden daher leicht von Unkraut überwuchert. Im Anschluss sollte in 20 bis 30 Zentimeter Tiefe eine 20 Zentimeter dicke Schicht aus Schotter und Kies eingebracht werden. Diese Dränageschicht garantiert einen guten Wasserabzug. Die meisten Steingartenpflanzen gedeihen prima in normaler Gartenerde. Nur wenn der Mutterboden zu schwer ist, sollte er vor der Bepflanzung mit Sand und Kompost gemischt werden.

Spaß beim kreativen Teil: Die Pflanzung

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Sedumarten speichern mit ihren dicken Blättern lange Wasser - ein Klassiker im Steingarten.

Das wichtigste Gestaltungselement sind die Steine. Sie sorgen, gerade bei flachen Gärten, für Spannung im Beet. Besonders schön wirken Gruppen aus Steinen, wie sie auch in der Natur vorkommen. Lassen Sie sich Zeit, bis Ihnen die Anordnung gefällt. Erst dann können Sie in lockeren und unregelmäßigen Abständen die ausgewählten Steingartengewächse pflanzen. Pflanzen Sie nicht zu dicht. Steine und Bodenflächen sollten noch zur Geltung kommen. Typische "Mauerblümchen" sind Sedumarten, die in ihren dicken Blättern Wasser lange speichern können. Echte Klassiker sind der rosettentragende Hauswurz und der immergrüne Mauerpfeffer. Achten Sie bei der Auswahl auf die unterschiedlichen Blühzeiten, damit immer bunte Blüten in der Steinlandschaft leuchten.

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