Stand: 18.03.2016 15:59 Uhr

So zart kann Heavy Metal klingen

von Edith Beßling
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Driving Mrs. Satan kreieren aus Heavy-Metal-Hits wunderbaren Indie-Folk-Pop und machen dadurch die hübschen Melodien der Klassiker hörbar.

Heavy-Metal-Klassiker wie AC/DCs "Hells Bells", Metallicas "Battery" oder Iron Maidens "2 Minutes To Midnight" sind ein wenig in die Jahre gekommen. Zum Glück gibt es Driving Mrs. Satan. Dahinter stecken drei Musiker aus Neapel: Giacomo Pedicini, Claudia Sorvillo und Ernesto Nobili. In ihrer Jugend waren sie leidenschaftliche Metal-Hörer. "Wir sind alte Metal-Kids", sagt Giacomo und lacht: "Alte, graue Metal-Kids."

"Es wäre Unsinn, heute noch Heavy Metal zu machen"

Mittlerweile hat sich ihr musikalisches Spektrum erweitert. "Man kann die letzten 20 Jahre Musikentwicklung ja nicht einfach ignorieren. Es wäre Unsinn, heute noch Heavy Metal zu machen", findet Ernesto Nobili. Das Akustiktrio aus Neapel poliert deshalb mit den Mitteln des Folk-Pop alte Metal-Hits auf, verleiht ihnen Glanz und daraus macht ganz wunderbar schwebende Songs - nach ihrem Motto "Heavy Metal made easier".

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Driving Mrs. Satan

"Heavy Metal made easier" ist das Motto der Folk-Pop-Band Driving Mrs. Satan. Info zu Konzertterminen und mehr auf der Homepage der Band. extern

Gute Songs - egal in welchem Gewand

Und plötzlich lässt sich die Klasse der alten Hits wieder neu entdecken. Denn "in jedem Metal-Klassiker steckt ein guter Popsong", sagt Giacomo Pedicini. Claudia Sorvillo schwärmt: "Sie bleiben kraftvoll, auch wenn man Tempo und alles rausnimmt, weil die Struktur der Songs gut ist und bleibt, egal in welches Gewand man sie steckt."

Weiche Schale, harter Kern: Bei Driving Mrs. Satan schmilzt das Schwermetall dahin. Jetzt gibt es eine neue CD ("Did you Mrs. Me?") und eine Tournee - Driving Mrs. Satan spielen am 1. April in Hamburg.

Dieses Thema im Programm:

Kulturjournal | 21.03.2016 | 22:45 Uhr

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