Stand: 26.02.2016 07:54 Uhr

Konzept für Volkstheater ohne Spartenabbau

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Die von Intendant Latchinian vorgelegten Pläne lehnte der Aufsichtsrat ab. (Archivbild)

Der Aufsichtsrat des Volkstheaters Rostock hat sich am Donnerstagabend auf ein Konzept zur weiteren Entwicklung des Hauses geeinigt. Das vom kaufmännischen Geschäftsführer Stefan Rosinski vorgelegte Papier sieht überraschend doch keinen Spartenabbau in Rostock vor.

 

Verkleinerung, aber keine Spartenschließung

Das neue Modell geht nach Informationen von NDR 1 Radio MV von einer Stärkung des Musiktheaters und dem Erhalt der Sparte Tanz aus. Auch der Bereich Schauspiel bleibt demnach bestehen, allerdings soll dieser stark verkleinert werden. Vorherige Modelle für das Theater waren dagegen von der kompletten Schließung der Sparten Tanz und Schauspiel ausgegangen.

Konzept wird Oberbürgermeister vorgelegt

Die Aufsichtsratsvorsitzende Eva-Maria Kröger äußerte sich in einer ersten Stellungnahme erleichtert. Das Konzept zeige, dass Strukturen nicht so stark abgebaut werden müssen wie befürchtet. Der Aufsichtsrat gibt das Papier nun als Empfehlung an den Rostocker Oberbürgermeister weiter. Die von Intendant Sewan Latchinian vorgelegten Pläne lehnte der Aufsichtsrat ab.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 26.02.2016 | 07:00 Uhr