Weservertiefung: Umweltschutz mit Hintertüren

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Der Europäische Gerichtshof hat die Pläne für die Weservertiefung gebremst. Grundsätzlich stünden Umweltauflagen an erster Stelle. Doch eine Hintertür bleibt. Dorothee Gerwald kommentiert. mehr

Das Informationsprogramm

06:00 - 13:00 Uhr

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Großer NSA-Lauschangriff auf Bundesregierung

Der US-Geheimdienst NSA hat nach neuen von Wikileaks veröffentlichten Dokumenten die Bundesregierung umfassend ausgespäht. NDR, WDR und SZ konnten sie vorab einsehen. extern

Bahnfahrer werden für GDL-Sieg draufzahlen

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Im Bahn-Tarifkonflikt haben sich die Streithähne endlich geeinigt. GDL-Chef Weselsky konnte viele Forderungen durchsetzen. Die Zeche werden auch die Kunden zahlen. Jörg Pfuhl kommentiert. mehr

Arbeitsintensive Polit-Imagepflege via Facebook

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Immer mehr Politiker nutzen soziale Netzwerke, um ihre Botschaften zu verbreiten. Auch das Kanzleramt ist auf Facebook aktiv. Doch diese Form der Imagepflege ist arbeitsintensiv. mehr

Aktuell

NDR Info Nachrichten von 06:45 Uhr

Koalition verständigt sich auf Energiekonzept

Berlin: Die Große Koalition hat ihren Streit über den Umbau der Energieversorgung in Deutschland offenbar beigelegt. Nach übereinstimmenden Medienberichten verständigten sich die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD, Merkel, Seehofer und Gabriel, auf ein umfassendes Konzept, mit dem die Bundesregierung ihre Klimaschutzziele erreichen soll. Geplant ist demnach unter anderem, Braunkohlekraftwerke mit einer Kapazität von 2,7 Gigawatt Strom stillzulegen. Die ursprünglich von Gabriel geplante Sonderabgabe für alte Kohlekraftwerke solle dagegen nicht mehr kommen. Windstrom wird den Berichten zufolge künftig vorrangig über unterirdische Leitungen von Nord nach Süd transportiert. Damit hätte sich CSU-Chef Seehofer durchgesetzt, der den Ausbau von oberirdischen Trassen in Bayern abgelehnt hatte. Schließlich sollen die Betreiber der Atomkraftwerke beim Rückbau ihrer Anlagen und bei der Lagerung von radioaktivem Müll stärker in die Pflicht genommen werden.

Keine Griechenland-Gespräche vor Referendum

Brüssel: Die Euro-Staaten wollen erst nach dem griechischen Referendum am Sonntag weitere Gespräche mit der Regierung in Athen führen. Das sagte Euro-Gruppenchef Dijsselbloem gestern Abend nach einer Telefonkonferenz mit den Finanzministern der Währungsunion. Das bisherige Hilfsprogramm war gestern ausgelaufen. Auch der Internationale Währungsfonds hat die Unterstützung eingestellt, weil Athen eine Kreditrate nicht zurückgezahlt hat. IWF-Chefin Lagarde verlangte in einem Fernsehinterview erneut tiefgreifende Reformen in Griechenland.

Pofalla sagt vor NSA-Ausschuss aus

Berlin: Der Untersuchungsausschuss zur NSA-Spähaffäre befragt heute den früheren Chef des Bundeskanzleramtes, Pofalla. Der CDU-Politiker war von 2009 bis Ende 2013 verantwortlich für den Bundesnachrichtendienst und dessen Zusammenarbeit mit ausländischen Geheimdiensten. Pofalla hatte die NSA-Affäre um die massenhafte Datenausspähung in Deutschland im August 2013 öffentlich für beendet erklärt. Bis heute kommen allerdings immer wieder neue Details über die Spionagetätigkeit des US-Geheimdienstes ans Licht. Gestern wurde bekannt, dass die NSA offenbar jahrelang auch mehrere deutsche Ministerien ausgespäht hat. Die Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichte eine Liste, auf der Nummern aus dem Auswärtigen Amt sowie aus dem Wirtschafts-, dem Finanz- und dem Landwirtschaftsministerium enthalten sind.

Entscheidung über Zukunft von Prokon

Hamburg: Beim insolventen Windparkbetreiber "Prokon" fällt heute die Entscheidung über die Zukunft des Unternehmens. 100.000 Gläubiger stimmen darüber ab, ob sie die Firma als Genossenschaft selbst führen wollen, oder ob "Prokon" an den Energiekonzern EnBW verkauft wird. Das Unternehmen aus dem schleswig-holsteinischen Itzehoe hatte sich vor allem durch den Verkauf von Anteilen im Wert von 1,4 Milliarden Euro finanziert, musste im Januar 2014 aber Insolvenz anmelden. Als Reaktion auf die Pleite des Windkraftinvestors hatte die Bundesregierung ein Gesetz zum besseren Schutz von Kleinanlegern auf den Weg gebracht.

Japans Fußballerinnen erreichen WM-Finale

Zum Sport: Bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen in Kanada hat Japan das Finale erreicht. Der Titelverteidiger setzte sich im Halbfinale gegen England mit 2:1 durch und trifft im Endspiel auf die USA. Die Engländerinnen sind damit der Gegner der deutschen Nationalmannschaft im Spiel um Platz drei.

Die Hitze bleibt - und hat Folgen

Viele Norddeutsche genießen den Sommer - und freuen sich auf ein Wochenende am Meer. Warum sich gerade dann Züge verspäten und Autos ins Holpern kommen können, erklärt Wetterexperte Böttcher. mehr

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Keine Krise an Griechenlands Stränden?

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Beeinflusst das griechische Schuldendrama deutsche Urlauber bei der Wahl ihres Ferienziels? Panadiotis Vonikakis beantwortet diese Frage in seinem Reisebüro in Hamburg mit "Nein". mehr

Beim Geld hört die Freundschaft auf

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Nachdem Griechenland die fällige Schuldenrate nicht an die Geldgeber zurückgezahlt hat, geht die Suche nach einem Ausweg im Schuldendrama weiter. Christian Buttkereit kommentiert. mehr

Happy End? Der FIFA-Skandal in Spielfilmlänge

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Ein Fußballfilm dauert 90 Minuten. Den Beweis will das Duo Damon/Affleck liefern, wenn es den FIFA-Skandal ins Kino bringt. Ocke Bandixen bittet in seiner Glosse auf ein Wort. mehr

mit Video

NDR Buch des Monats: "Im Frühling sterben"

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Frühjahr 1945: Zwei 17-Jährige müssen an die Ostfront. Einer von ihnen desertiert, der andere soll ihn hinrichten. "Im Frühling sterben" von Ralf Rothmann erzählt vom Leid der jungen Soldaten. mehr

Programm-Tipps

Wie groß ist die Angst im Urlaub?

01.07.2015 21:05 Uhr
Redezeit

Im tunesischen Badeort Sousse sind Touristen hinterrücks erschossen worden. Auch in Frankreich gab es einen Anschlag. Wie groß ist die Angst im Urlaub? Diskutieren Sie mit! mehr

Bundestag live auf NDR Info Spezial

02.07.2015 09:00 Uhr
NDR Info Spezial

NDR Info Spezial überträgt am Donnerstag ab 9 Uhr die erste Beratung der Gruppenentwürfe zum Thema Sterbebegleitung. Ein weiteres Thema: Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung. mehr

Angst vor einem Einbruch

02.07.2015 21:05 Uhr
Redezeit

Die Zahl der Einbrüche nimmt zu. Immer öfter steht die Polizei hilflos da. Was kann ich selbst tun, um mich vor einem Einbruch zu schützen? Diskutieren Sie mit in der Redezeit. mehr

NDR Info in der Mediathek

04:48 min

Nachrichten

02.07.2015 07:05 Uhr
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