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Manchester trotzt dem Terrorismus

Nach dem Selbstmordanschlag in Manchester konzentriert sich die Polizei auf die Frage, ob der mutmaßliche Attentäter alleine handelte oder Teil eines Netzwerkes war. Mehr bei tagesschau.de. extern

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Aktuell

NDR Info Nachrichten von 23:00 Uhr

Manchester-Attentäter identifiziert

Manchester: Nach dem Terroranschlag in der britischen Stadt hat die Polizei nach eigenen Angaben den mutmaßlichen Attentäter identifiziert. Ein Sprecher sagte, es handele sich um den 22-Jährigen Salman Abedi. Der Terror-Sonderbeauftragte der OSZE, Neumann, sagte in der ARD, der Mann sei als Dschihadist bekannt gewesen. Laut Medienberichten wurde Abedi als Sohn libyscher Einwanderer in Großbritannien geboren. In welcher Verbindung ein 23-Jähriger festgenommener Verdächtiger zu dem Selbstmordattentäter steht, wird derzeit überprüft. Die Terrororganisation Islamischer Staat erklärte, sie sei für den Anschlag verantwortlich. Auf dem Albert Square in Manchester versammelten sich am Abend tausende Menschen, um der Toten zu gedenken. Vertreter der Stadt und der Kirchen betonten, Manchester sei größer als das, was der Terror getan habe. Gestern Abend hatte der Attentäter nach einem Konzert in Manchester einen Sprengsatz gezündet und 22 Menschen mit in den Tod gerissen. Fast 60 Menschen wurden verletzt.

Sicherheitskonzepte für Kirchentag werden überprüft

Berlin: Nach dem Anschlag von Manchester werden die Sicherheitskonzepte für den morgen in der Hauptstadt beginnenden Evangelischen Kirchentag geprüft. Bundesinnenminister de Maizière sagte im ZDF, dies gelte auch für große Gottesdienste und Prozessionen zum Fest Christi Himmelfahrt, das Finale im DFB-Pokal am Sonnabend und andere Großveranstaltungen. Allerdings gebe es derzeit keinerlei Hinweise auf eine erhöhte Gefahr für Deutschland. Der Politiker kündigte außerdem an, dass er für morgen in ganz Deutschland Trauerbeflaggung angeordnet habe.

Grüne für «Jamaika»-Bündnis

Neumünster: Die Grünen in Schleswig-Holstein wollen Koalitionsverhandlungen für ein Jamaika-Bündnis mit CDU und FDP aufnehmen. Für einen entsprechenden Beschluss stimmten 112 Delegierte eines Parteitages, 14 waren dagegen. Grünen-Verhandlungsführerin Heinold hatte betont, ein Koalitionsvertrag müsse eine grüne Handschrift haben, sonst werde es keine Einigung geben. Damit können bereits morgen Koalitionsverhandlungen beginnen. CDU und FDP hatten sich am Abend ebenfalls für ein Jamaika-Bündnis ausgesprochen. CDU-Landeschef Günther sagte, es gehe darum, möglichst schnell eine handlungsfähige Regierung zu bilden. Der FDP-Vorsitzende Garg erklärte, es werde voraussichtlich an der ein oder anderen Stelle harte Auseinandersetzungen geben, dies sei aber auch richtig.

Trumps Wahlkämpfer hatten Kontakt zu Russland

Washington: Der frühere CIA-Chef Brennan hat Hinweise auf Kontakte zwischen dem Wahlkampfteam des jetzigen US-Präsidenten Trump und russischen Regierungsstellen bestätigt. Vor dem Geheimdienstausschuss des Abgeordnetenhauses sagte Brennan, er habe Informationen und Geheimdiensterkenntnisse gesehen, die auf Kontakte zwischen russischen Regierungsstellen und Personen hinweisen, die am Trump-Wahlkampf beteiligt waren. Auf die Frage, ob Trump persönlich Kontakte zu russischen Regierungsstellen unterhalten habe, sagte Brennan, darüber dürfe er in öffentlicher Sitzung nicht reden. Russland versuche seit einiger Zeit, Einfluss auf US-Wahlen zu nehmen, so Brennan, und die Bemühungen Moskaus gingen weiter. Die Bedrohung durch russische Geheimdienste sei ernst.

Russischer Regisseur von Polizei verhört

Moskau: Russische Ermittler haben die Wohnung und das Theater von Starregisseur Kirill Serebrennikow durchsucht. Nach Behördenangaben geht es um den Vorwurf der Veruntreuung öffentlicher Gelder. Serebrennikow wurde mehrere Stunden lang verhört. Auch die Leiterin eines Jugendtheaters wurde von der Polizei befragt. Ihre Wohnung wurde ebenso durchsucht wie das Moskauer Kulturzentrum "Vinzavód". Künstler in Moskau solidarisierten sich mit Serebrennikow. Sie vermuten, dass seine regierungs-kritische Haltung zu den Ermittlungen geführt haben. Der Regisseur ist bekannt für provokante Inszenierungen. In der kommenden Spielzeit arbeitet er unter anderem für die Oper Stuttgart, auch an der Komischen Oper in Berlin hat er inszeniert.

Wettervorhersage

Das Wetter: Es ist in Richtung Vorpommern zeitweise wolkig mit teils gewittrigen Schauern, sonst trocken und größere Auflockerungen. Tiefstwerte zwischen 12 Grad an Nord- und Ostsee und 7 Grad im Weserbergland. Morgen gebietsweise dichte Wolken mit Schauern, nach Norden hin längere Zeit sonnig. Höchstwerte zwischen 15 Grad auf den Nordfriesischen Inseln und 22 Grad im Emsland. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag Sonnenschein, im Süden dichtere Bewölkung. 16 bis 23 Grad. Am Freitag viel Sonne bei 18 bis 25 Grad.

NDR Info in der Mediathek

04:50 min

Nachrichten

23.05.2017 22:04 Uhr
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29:15 min

Echo des Tages

23.05.2017 18:30 Uhr
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