Flüchtlinge in Europa: Abschotten oder aufnehmen?

In diesem Jahr kommen so viele Flüchtlinge wie noch nie nach Europa - sie hoffen auf eine menschenwürdige Zukunft. NDR Info beleuchtet Ängste, Hoffnungen und Chancen. mehr

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NDR Info Nachrichten von 01:00 Uhr

Offenbar wieder US-Journalist enthauptet

Washington: Die Extremistenmiliz "Islamischer Staat" hat offenbar erneut eine amerikanische Geisel brutal ermordet. Der vor einem Jahr in Syrien entführte Reporter Steven Sotloff soll aus Rache für die US-Luftangriffe im Irak vor laufender Kamera enthauptet worden sein. Auf dem Video drohen die Terroristen zudem damit, als nächstes eine britische Geisel umzubringen. Das US-Präsidialamt erklärte, man könne die Echtheit der Aufnahmen noch nicht bestätigen. Inoffiziell hieß es jedoch, das Video scheine authentisch zu sein. Erst vor knapp zwei Wochen hatten die Extremisten, die weite Landstriche in Syrien und im Irak beherrschen, den US-Journalisten James Foley enthauptet und ein Video davon veröffentlicht. Nach Angaben von Fachleuten ist auf beiden Videos derselbe schwarz vermummte IS-Terrorist zu sehen. Er warnt sämtliche Staaten davor, zusammen mit den USA gegen den IS vorzugehen.

Obama bricht nach Estland auf

Washington: US-Präsident Obama ist zu seiner Reise nach Estland und zum Nato- Gipfel in Wales aufgebrochen. Der Besuch bei den Verbündeten in Europa steht unter dem Eindruck der Ukraine-Krise, die zu der schärfsten Konfrontation zwischen dem Westen und Russland seit Ende des Kalten Krieges geführt hat. Obama trifft sich in Tallinn mit seinem estnischen Kollegen Ilves, der litauischen Staatschefin Grybauskaite sowie mit dem lettischen Präsidenten Berzins. Obamas erste Reise seiner Amtszeit ins Baltikum dient dazu, den drei früheren Sowjetrepubliken und heutigen Nato-Partnern angesichts der russischen Intervention in der Ukraine die Unterstützung Washingtons zuzusichern. Anschließend fährt Obama zum Nato-Gipfel weiter, der am Donnerstag und Freitag in Wales stattfindet. Dort will die Militärallianz einen Aktionsplan beschließen, mit dem sie ihre Präsenz in Osteuropa erhöhen will.

Oettinger greift Putin scharf an

Brüssel: EU-Energiekommissar Oettinger hat die Ukraine-Politik des russischen Präsidenten Putin ungewöhnlich scharf kritisiert. Oettinger sagte wörtlich, Putin gehe mit "Falschmeldungen, Lügen und Waffen" vor - das sei jenseits seiner Vorstellungskraft gewesen. Inzwischen schließe er auch Worst-Case-Szenarien nicht mehr aus, so der CDU-Politiker. Dazu gehöre die Gefahr, dass der Vormarsch der von Russland unterstützten Separatisten auf die ukrainische Hafenstadt Mariupol im Osten des Landes dazu diene, einen russischen Korridor bis nach Transnistrien im Westen zu schaffen. Die Europäische Union will bis Freitag über weitere Sanktionen gegen Russland entscheiden.

UN: Ebola-Ausbruch mit Tsunami vergleichbar

New York: Der Ebola-Ausbruch in Westafrika ist nach Ansicht der Vereinten Nationen eine ähnlich große Herausforderung für die internationale Gemeinschaft wie der Tsunami im Indischen Ozean 2004. Der stellvertretende UN-Generalsekretär Eliasson nannte die Situation kritisch und beängstigend. Aber man werde es schaffen. Die Chefin der Weltgesundheitsorganisation, Cahn, sprach von einer globalen Bedrohung. Die Welt müsse helfen, mit Experten, Material oder Geld. Nach Ansicht der Organisation "Ärzte ohne Grenzen" ist der Kampf gegen die Ebola-Epidemie längst verloren. Die bloße Ankündigung von Spenden oder das Einfliegen von ein paar Experten löse das Problem nicht.

Halliburton zahlt Millionen wegen Ölkatastrophe

Washington: Das US-Unternehmen Halliburton zahlt umgerechnet 838 Millionen Euro an Opfer der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko vor vier Jahren. Das Geld gehe an Fischer und andere Betroffene, teilte Halliburton mit. 2010 war die Ölplattform "Deepwater Horizon" explodiert. Elf Menschen kamen ums Leben. 4,9 Millionen Barrel Öl liefen ins Meer. Es dauerte knapp drei Monate, bis der Betreiber BP das Leck schließen konnte. Die Küsten von fünf US-Bundesstaaten wurden verseucht, der Fischfang und der Tourismus an der Golfküste schwer geschädigt. Halliburton, das an den Bohrarbeiten auf der Plattform beteiligt war, entgeht durch die Zahlung einer Sammelklage.

Schauspieler Gottfried John gestorben

Köln: Der Schauspieler Gottfried John ist tot. Wie der Westdeutsche Rundfunk mitteilte, starb er bereits am Montag im Alter von 72 Jahren an Krebs. John spielte in Fassbinder-Filmen wie "Die Ehe der Maria Braun" und "Berlin Alexanderplatz" mit. International bekannt wurde der gebürtige Berliner als General im James-Bond-Film "Golden Eye".

Nord-West-Wetter

Das Wetter: Es ist vielerorts gering bewölkt und trocken. Tiefsttemperatur 14 Grad auf Hiddensee, 10 Grad in Münster bis 8 Grad in der Lüneburger Heide. Am Tage nach örtlichem Frühnebel meist sonnig und trocken. Maximal 18 Grad auf Fehmarn, 21 Grad in Südholstein bis 23 Grad in der Kölner Bucht. Am Donnerstag sonnig und trocken bei 19 bis 26 Grad. Am Freitag viel Sonne, im Bereich der Mittelgebirge einzelne Schauer, 20 bis 27 Grad.

Gauck hat die richtigen Worte gefunden

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Linken-Chef Riexinger hat Bundespräsident Gauck wenig historische Sensibilität attestiert, weil er deutliche Worte an Russland richtete. Peter Mücke hält die Kritik für verfehlt. mehr

IS-Terror: Gemeinsam im Keim ersticken

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Die Terrorgruppe IS zieht Fanatiker auch aus Deutschland an. Die Politik müsse mit muslimischen Gemeinden zusammenarbeiten, um die Dschihadisten zu stoppen, meint Paul Elmar Jöris. mehr

Schlaganfall - erste Zeichen beachten

Meist kommt er plötzlich und oft ist er lebensgefährlich: der Schlaganfall. Akute Lähmungserscheinungen, Seh- oder Sprachstörungen sind die Folgen. mehr

Schwansen fürchtet sich vor Ölbohrungen

Förderunternehmen wollen in großen Teilen Schleswig-Holsteins nach Erdöl suchen. In Schwansen fürchten die Menschen um ihr Trinkwasser - und beginnen sich zu wehren. mehr

Oasis. Wer ist Oasis?

Erfolgreich, geliebt - und gehasst: Oasis. Ist die Band besser als die Beatles? Oder sind es lediglich ungehobelte Streithähne, die sich medienhungrig in den Vordergrund drängen? Diskutieren Sie mit! mehr

02:30 min

Feuer frei für von der Leyen

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Verteidigungsministerin von der Leyen äußert sich zu den Waffenlieferungen an die Kurden in ihrem Podcast. Die NDR Info SatireShow Intensiv-Station hört interessiert zu. Audio (02:30 min)

Bauernverband bleibt trotz Importstopps gelassen

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Der Bauernverband bleibt trotz des russischen Importstopps für Lebensmittel aus dem Westen optimistisch, was die Lage der heimischen Landwirte angeht. Das sagte Generalsekretär Krüsken auf NDR Info. mehr

Nackt in den Wolken

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Nach einer Hackerattacke sind im Netz Selfies von vielen nackten Promis aufgetaucht. Was haben die Stars falsch gemacht? Detlev Gröning bittet in seiner Glosse auf ein Wort. mehr

Deutschland - Argentinien live

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Knapp zwei Monate nach dem WM-Finale treffen Deutschland und Argentinien in Düsseldorf aufeinander. NDR Info Spezial überträgt heute ab 20.45 Uhr. Reporter: André Siems und Michael Augustin. mehr

Programm-Tipps

Kalifornien betet für Regen

03.09.2014 20:30 Uhr
Das Forum

In Kalifornien vertrocknen Äcker, Waldbrände drohen und Trinkasser wird knapp. Aufrufe zum Wassersparen blieben bislang erfolglos. Wie wird gegen die Dürre vorgegangen werden? mehr

Sind Kommunen mit den Flüchtlingen überfordert?

03.09.2014 21:05 Uhr
Redezeit

Angesichts des Flüchtlingsdramas fordern Menschenrechtler mehr Engagement in Deutschland. Die Kommunen klagen über fehlenden Wohnraum. Wie sieht eine sinnvolle Lastenteilung aus? mehr

NDR Info in der Mediathek

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Nachrichten

03.09.2014 00:05 Uhr
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Netzwelt Kompakt

01.09.2014 15:38 Uhr
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