40 Jahre Gorleben: Der Atommüll und seine Gegner

Am 22. Februar 1977 verkündet der damalige niedersächsische Ministerpräsident: In Gorleben soll ein nukleares Entsorgungszentrum entstehen. Der Auftakt für einen unvergleichlichen Widerstand. Was ist daraus geworden? mehr

Nightlounge

02:00 - 05:56 Uhr

Finger weg von der Agenda 2010!

Für seine Pläne, die Agenda 2010 zu reformieren, wird SPD-Kanzlerkandidat Schulz von den Arbeitgebern und der Union kritisiert. Zu Recht? Dagmar Pepping kommentiert. mehr

Carsharing braucht kraftvolles Mobilitätspaket

2016 ist die Zahl der Carsharing-Nutzer um rund ein Drittel auf 1,7 Millionen Kunden gestiegen. Ist Carsharing ein realistischer Weg aus der Verkehrsflut? Martin Gent kommentiert. mehr

Die Arbeitsagentur fährt auf kreative Ideen ab

Startkapital für Börsengeschäfte gibt's von der Arbeitsagentur nicht unbedingt. Es gibt aber andere erfolgversprechende Geschäftsideen, meint Udo Schmidt - und bittet auf ein Wort. mehr

Aktuell

NDR Info Nachrichten von 05:00 Uhr

Im Anschluss an die Nachrichten hören Sie eine Unwetterwarnung für Niedersachsen.

Amnesty: Welt wird unsicherer

London: Amnesty International hat eine deutliche Verschlechterung der Menschenrechtslage weltweit beklagt. In ihrem Jahresbericht über rund 160 Staaten schreibt die Organisation, die Welt sei 2016 finsterer und unsicherer geworden. 36 Länder hätten internationales Recht verletzt, indem sie Schutzsuchende zurückschickten. In 22 Ländern seien Morde an Menschenrechtsaktivisten registriert worden. Machthaber überall auf der Welt versuchten, Andersdenkende brutal zum Schweigen zu bringen. Als Beispiel nennt Amnesty die Türkei mit zehntausenden Festnahmen seit dem Putschversuch. Auch Deutschland wird in dem Bericht kritisiert. Vor allem der Schutz von Flüchtlingsunterkünften reiche nicht aus. Den Behörden fehlt laut Amnesty eine angemessene Strategie, um solche Angriffe zu verhindern.

Schärfere Abschieberegeln im Kabinett

Berlin: Das Bundeskabinett will heute Gesetzesverschärfungen für ausreisepflichtige Migranten auf den Weg bringen. Auf die Schritte hatte sich Bundeskanzlerin Merkel mit den Ministerpräsidenten vor gut zwei Wochen verständigt. Dem Plan zufolge soll die Abschiebehaft für Ausreisepflichtige erweitert werden, von denen eine Gefahr für die Sicherheit ausgeht. Geduldete Asylbewerber, die vorsätzlich falsche Angaben machen oder die Zusammenarbeit mit Behörden verweigern, müssen mit Meldeauflagen und einer Einschränkung ihrer Bewegungsfreiheit rechnen. Vorgesehen ist auch, dass Mitarbeiter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge leichter Handydaten von Asylbewerbern auslesen dürfen.

Griechenland-Krise: ESM zuversichtlich

Berlin: Der Euro-Rettungsfonds ESM rechnet damit, dass Griechenland schon bald ohne weiteres Hilfsprogramm auskommen wird. ESM-Chef Regling äußerte sich in der "Süddeutschen Zeitung" zuversichtlich, dass die Regierung in Athen die kommenden Monate gut nutzt und sich ab Mitte kommenden Jahres selbst Geld am Markt besorgen kann. Zu Beginn der Krise habe das Haushaltsdefizit bei fast 16 Prozent der Wirtschaftsleistung gelegen. Jetzt sei es bei einem Prozent. Das hoch verschuldete Land habe Fortschritte gemacht, betonte Regling. Über das laufende dritte Hilfspaket berät Kanzlerin Merkel heute mit der Chefin des Internationalen Währungsfonds, Lagarde. Der IWF ist bislang nicht an dem Kreditprogramm beteiligt. Die Bundesregierung hätte ihn gerne mit an Bord.

USA: Mehr Razzien gegen illegale Einwanderer

Washington: Die US-Regierung hat ein härteres Vorgehen gegen illegale Einwanderer angekündigt. Heimatschutzminister Kelly wies die amerikanischen Behörden an, verstärkt Razzien durchzuführen. Migranten ohne Papieren könnte demnach schon eine Abschiebung drohen, wenn sie einer Straftat beschuldigt werden. Einwanderer, die straffällig geworden sind, sollten vorrangig abgeschoben werden. Ausnahmen soll es bei Minderjährigen geben. Die US-Regierung ordnete außerdem an, beim Grenzschutz und den Einwanderungsbehörden insgesamt 15.000 neue Mitarbeiter einzustellen. In den USA leben Schätzungen zufolge etwa elf Millionen Menschen ohne Aufenthaltsrecht.

OSZE: einzelne Gefechte in der Ukraine

Kiew: Die OSZE berichtet über weitere Kämpfe in der Ostukraine. In verschiedenen Gebieten seien trotz der seit Montag geltenden Waffenruhe Granaten eingesetzt worden, sagte der Generalsekretär der Organisation, Zannier. Es sehe derzeit nicht gut aus. Er könne auch nicht sagen, ob bereits schwere Waffen von der Front abgezogen worden seien, so der Generalsekretär. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa hat Beobachter in der Ostukraine, die den Konflikt zwischen der ukrainischen Regierungstruppen und prorussischen Separatisten überwachen.

Champions-League: Leverkusen verliert

Zum Sport: Bayer Leverkusen steht vor dem Aus in der Fußball-Champions-League. Die Mannschaft verlor das Achtelfinal-Hinspiel gegen Atletico Madrid mit 2 zu 4. In einer weiteren Begegnung setzte sich Manchester City gegen AS Monaco mit 5 zu 3 durch.

Nord-West-Wetter

Das Wetter: Zunächst locker bewölkt, später von Westen her Regen. Tiefstwerte 10 Grad in Köln bis 2 Grad auf Usedom. Frischer bis starker Südwestwind, an der Küste und im Bergland Sturmböen. Tagsüber wechselhaft mit teils kräftigen Regenschauern und Gewittern. Später im Norden freundlicher, in NRW gebietsweise Dauerregen. Höchstwerte 7 Grad auf Jasmund bis 12 Grad in Düsseldorf. Mäßiger bis frischer Westwind, teils mit Sturmböen. Die weiteren Aussichten: Am Donnerstag regnerisch und zunehmend stürmisch bei 5 bis 11 Grad. Am Freitag gelegentlich Schauer, teils mit Schnee oder Graupel, 3 bis 8 Grad.

Und nun die angekündigte Unwetterwarnung: Der Deutsche Wetterdienst gibt bekannt: Heute und morgen gibt es im Harz starkes Tauwetter. Durch Regen und tauenden Schnee werden Abflussmengen zwischen 70 und 90 Litern pro Quadratmeter erwartet. Es besteht die Gefahr von Überflutungen.

NDR Info in der Mediathek

05:16 min

Nachrichten

22.02.2017 04:05 Uhr
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Echo des Tages

21.02.2017 18:30 Uhr
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Programm-Tipp

Im Nahen Osten wird wieder gezündelt

22.02.2017 20:30 Uhr
Das Forum

Zum Unmut der EU und vor allem von US-Präsident Donald Trump hat der Iran Ende Januar eine Mittelstreckenrakete abgefeuert. Eine Provokation - im Hinblick auf das Atomabkommen. mehr

Kampf gegen die Ursachen von Flucht

22.02.2017 21:05 Uhr
Redezeit

Deutschland will mehr in Entwicklungshilfe investieren, um Menschen in ihren Heimatländern eine Perspektive zu bieten. Ist das ein sinnvoller Weg? Die Diskussion in der Redezeit. mehr

Aus dem NDR Info Programm

"America first, Dithmarschen second"

Donald Trumps Mantra lautet: "Amerika first"! Um Platz zwei buhlen mittlerweile viele Länder. Das Satiremagazin Intensiv-Station weiß, dass jetzt auch Dithmarschen dabei ist. mehr

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Jördis Trauer steht am Ende ihrer Schauspielausbildung an der Theaterakademie Hamburg. Die 23-Jährige hat sich in den letzten Wochen auf ihr Berufsleben vorbereitet. mehr

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Ein Duo, Gesang und Gitarre, letztere gar akustisch. Doch Harcsa und Gyémánt geben noch einiges an elektronischen Sounds dazu - Klanglandschaften werden zu Seelenlandschaften. mehr

Von der Spaßvogelband zum Rock-Geheimtipp

Die Band Froth fing als Spaß-Kombo an, inzwischen aber hat sie schon ihr drittes seriöses Album veröffentlicht. Der NDR Info Nachtclub verlost "Outside (briefly)". mehr

Veranstaltungen

Martin Walser liest im Literaturhaus Hamburg

22.02.2017 19:30 Uhr
Literaturhaus Hamburg

Am 22. Februar ist Martin Walser zu Gast im Literaturhaus Hamburg. Es handelt sich um einen Ersatztermin. Die Lesung sollte am 25. Januar stattfinden, wurde aber krankheitsbedingt absagt. mehr

"Literarisches Trio" beim Hamburger Leseabend

23.02.2017 19:30 Uhr
Literaturhaus Hamburg

Rainer Moritz, Leiter des Literaturhauses Hamburg, Journalist Denis Scheck und Literaturkritikerin Julia Schröder diskutieren am 23. Februar über fünf Neuerscheinungen. mehr

Jochen Malmsheimer serviert "Dogensuppe Herzogin"

24.02.2017 20:00 Uhr
Theater am Aegi

Jochen Malmsheimer ist wieder auf Tour: Der preisgekrönte Kabarettist zeigt sein Programm "Dogensuppe Herzogin - ein Austopf mit Einlage" am 24. Februar im Theater am Aegi in Hannover. mehr