Maas verteidigt Mietpreisbremse gegen Kritik

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Bundesjustizminister Heiko Maas hält die Mietpreisbremse für ein gutes Instrument, um deutliche Mietsteigerungen künftig zu verhindern. Das erklärte er im NDR Info Interview. mehr

Das Informationsprogramm

06:00 - 13:00 Uhr

Sellering: "Wir brauchen das Geld aus dem Soli"

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Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering hat auf NDR Info die Unionspläne kritisiert, den Solidaritätszuschlag nach 2020 schrittweise abzubauen. mehr

Nordländer trennen sich von Spionage-Firma

Die Firma CSC arbeitet in den USA für die Geheimdienste CIA und NSA. Auch in Deutschland hat sie öffentliche Aufträge übernommen. Jetzt setzen einige Länder CSC vor die Tür. mehr

Aktuell

NDR Info Nachrichten von 10:45 Uhr

Bundestag entscheidet über Mietpreisbremse

Berlin: Der Bundestag stimmt heute über die sogenannte Mietpreisbremse ab. Mit dem entsprechenden Gesetz soll verhindert werden, dass die Mieten von Wohnungen bei einer Wiedervermietung zu stark angehoben werden. Künftig ist dann in ausgewiesenen Gegenden eine Miete von maximal zehn Prozent über dem ortsüblichen Vergleichswert erlaubt. Für neue oder umfassend modernisierte Wohnungen gilt die Regelung allerdings nicht. Bundesjustizminister Maas verteidigte die Ausnahmen auf NDR Info. Investoren müssten die Möglichkeit haben, ihre Kosten für den Bau neuer Wohnungen über die Miete wieder reinzuholen, so der SPD-Politiker. Die Bundesregierung wolle nicht den Wohnungsbau bremsen, sondern die Mietpreisentwicklung. Das Gesetz soll zudem verhindern, dass die Kosten für einen Makler auf die Mieter abgewälzt werden. Künftig müssen die Kosten immer von der Person übernommen werden, die einen Makler beauftragt.

Erneute Warnstreiks im öffentlichen Dienst

Hamburg: In der Hansestadt sind Beschäftigte des öffentlichen Dienstes heute früh erneut in den Warnstreik getreten. Unter anderem legten Mitarbeiter der Bezirksämter und des Landesbetriebs Verkehr, LBV, die Arbeit nieder. Die Gewerkschaft Verdi geht nach eigenen Angaben davon aus, dass sich etwa 500 Beschäftigte an dem Ausstand beteiligen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat in Mecklenburg-Vorpommern und anderen Bundesländern erneut die angestellten Lehrer aufgerufen, die Arbeit niederzulegen. Die Gewerkschaften fordern für die 800.000 Angestellten unter anderem 5,5 Prozent mehr Geld, mindestens aber 175 Euro pro Monat mehr.

Mehr Geld für VW-Beschäftigte

Wolfsburg: Die etwa 115.000 Beschäftigten des Volkswagen-Konzerns erhalten mehr Geld. Arbeitgeber und IG Metall einigten sich in ihren Verhandlungen über einen neuen Haustarif auf ein Lohnplus von 3,4 Prozent ab Juni. Damit liegt das Ergebnis auf dem Niveau des jüngst erzielten Kompromisses im Flächentarif für die deutsche Metall- und Elektroindustrie. Der Tarifvertrag bei Volkswagen hat eine Laufzeit von einem Jahr. Neben der Lohnsteigerung errang die IG Metall die Zusicherung, dass VW in den nächsten drei Jahren mindestens 1.400 Ausbildungsplätze statt der bisher zugesagten 1.250 bereitstellt.

Zahl der Opfer in ukrainischem Bergwerk steigt

Donezk: Nach dem schweren Grubenunglück im Osten der Ukraine ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Nach Darstellung der Separatisten wurden mittlerweile 32 Leichen geborgen. Medienberichten zufolge wird nun noch ein Kumpel vermisst. Die regierungstreue Gebietsverwaltung hatte zuvor bereits von 33 Toten berichtet. Unabhängige Informationen oder offizielle Bestätigungen der Angaben gibt es derzeit nicht. Die Separatisten kontrollieren das Gebiet, in dem die Mine liegt.

Deutsche in Singapur verurteilt

Singapur: Im südostasiatischen Stadtstaat sind zwei Deutsche wegen Graffiti-Sprühens zu neun Monaten Haft und drei Stockschlägen verurteilt worden. Die 21 und 22 Jahre alten Männer waren im November in ein U-Bahn-Depot eingebrochen und hatten einen Waggon besprüht. Im Prozess hatten sie die Tat gestanden. Der zuständige Richter sagte, das Strafmaß sei als Abschreckung für andere gedacht. Die beiden Deutschen waren zwei Wochen nach der Tat im benachbarten Malaysia festgenommen worden. Sie saßen seitdem in Untersuchungshaft.

Aus für Werder und Braunschweig - "Wölfe" weiter

Böses Erwachen für Werder: Die Bremer sind im DFB-Pokal ebenso ausgeschieden wie Eintracht Braunschweig. Der VfL Wolfsburg steht als einziger Nordclub im Viertelfinale. mehr

Heute ist ESC-Vorentscheid in Hannover

In Hannover fällt heute Abend die Entscheidung, welcher der acht Vorentscheid-Acts zum ESC-Finale fährt. Conchita Wurst eröffnet die Show, Barbara Schöneberger moderiert. mehr

USA bremsen den Kampf gegen Klimawandel aus

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In ihrem Buch "Die Entscheidung. Kapitalismus vs. Klima" schildert die Globalisierungsgegnerin Naomi Klein, warum eine Energiewende wie bei uns in den USA keine Chance hätte. mehr

Der Palace of Westminster bröckelt

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Es wackelt, aber fällt es auch? Das Gemäuer des Palace of Westminster, Sitz des britischen Parlaments, bröckelt gewaltig. Detlev Gröning bittet in seiner Glosse auf ein Wort. mehr

"Lieber sterben als zurück nach Bulgarien"

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Abschiebungen nach Bulgarien sind wegen der dortigen Zustände hoch umstritten. Wie geht es syrischen Flüchtlingen in Schleswig-Holstein, denen dieses Schicksal droht? mehr

NDR Info informiert nicht nur den Norden

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565.000 Menschen hören täglich NDR Info, regelmäßig schalten das Informationsprogramm sogar knapp 2,1 Millionen Menschen ein. Das sind zwei Ergebnisse der aktuellen Media-Analyse. mehr

Programm-Tipps

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Bundestag live auf NDR Info Spezial

05.03.2015 09:00 Uhr
NDR Info Spezial

Am Donnerstag ab 9 Uhr: Debatten zu Gesundheitsversorgung, Dämpfung des Mietanstiegs, Mindestlohn, Gesetz zur Tarifeinheit; Aktuelle Stunde: Beschäftigungssituation von Frauen Audio-Stream

Aufstieg nur mit Studium

05.03.2015 20:30 Uhr
Das Forum

Gesellschaftliche Anerkennung und sozialer Aufstieg scheinen nur noch mit Abitur und Studium möglich. Dagegen klagt das Handwerk, gute Azubis seien kaum noch zu finden. mehr

Der Stress reist mit

05.03.2015 21:05 Uhr
Redezeit

Wie gelingt es, trotz Smartphone und Tablet den Alltag zurückzulassen und trotz eng getakteter Reisetermine zur Ruhe zu kommen? Diskutieren Sie mit in der NDR Info Redezeit. mehr

NDR Info in der Mediathek

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Nachrichten

05.03.2015 11:05 Uhr
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