Der Streit um den Buchhandel

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Der Talk

16:05 - 17:00 Uhr

Aktuell

NDR Info Nachrichten von 15:00 Uhr

UNO rechnet mit hunderttausenden Flüchtlingen

Ankara: Wegen des Vormarsches der Terrorgruppe "Islamischer Staat" im Norden Syriens bereiten sich die Türkei und die Vereinten Nationen auf einen Ansturm von hunderttausenden Flüchtlingen vor. Nach UN-Angaben sollen innerhalb von 24 Stunden bereits etwa 70.000 Menschen in die Türkei geflohen sein - die meisten von ihnen waren Kurden. Hunderttausende weitere könnten in den kommenden Tagen folgen, so die Einschätzung der Vereinten Nationen. Gestern hatte die türkische Regierung die Zahl der syrischen Flüchtlinge noch auf etwa 45.000 geschätzt. Die Terrorgruppe "IS" hat inzwischen weite Teile Syriens und des Irak unter ihre Kontrolle gebracht. Die USA und Frankreich bombardieren die Dschihadisten aus der Luft. Auch Deutschland engagiert sich und hat die Kurden im Nordirak mit Waffen im Kampf gegen die Islamisten unterstützt.

Deutschen IS-Kämpfern Pässe entziehen?

Berlin: Bund und Länder erwägen, deutschen IS-Kämpfern die Staatsangehörigkeit zu entziehen. Ein Sprecher einer Arbeitsgruppe sagte, die Innenminister prüften derzeit, wie nicht nur die Ausreise, sondern auch die Wiedereinreise militanter Islamisten verhindert werden könne. Dazu gehörten auch Fragen des Staatsangehörigkeits-Rechts. Unions-Innenexperte Bosbach sprach sich für eine entsprechende Gesetzesänderung aus. Deutschen IS-Kämpfern die Staatsangehörigkeit zu entziehen, werde eine enorme präventive Wirkung haben, so Bosbach in der "Welt am Sonntag". Für eine Ausbürgerung sind die Hürden in Deutschland allerdings hoch. Dies gilt insbesondere für Menschen, die ausschließlich die deutsche Staatsbürgerschaft - und nicht zwei Pässe - haben.

Machtkampf in Kabul beendet?

Kabul: Der monatelange Machtkampf zwischen den Präsidentschaftskandidaten Ghani und Abdullah in Afghanistan ist vorerst beendet. Die beiden haben in der Hauptstadt Kabul ein Kompromisspapier unterschrieben. Danach wird der frühere Finanzminister Ghani neuer afghanischer Präsident. Abdullah bekommt ein Amt, dass dem eines Regierungschefs ähnelt. Bei der Stichwahl zwischen den beiden im Juni hatte die Wahlkommission Ghani zum Sieger erklärt. Die Gegenseite sprach aber von Wahlfälschungen. Zu den größten Herausforderungen der neuen afghanischen Führung gehört die Sicherheitslage im Land. Sowohl Ghani, als auch Abdullah haben angekündigt, wieder enger mit den USA zusammen zu arbeiten und ein Sicherheitsabkommen mit der US-Armee zu unterschreiben.

Deutsche MH17-Opfer wollen Ukraine verklagen

Berlin: Die Hinterbliebenen deutscher Opfer der über der Ostukraine verunglückten Malaysian Airline wollen Kiew auf Schmerzensgeld verklagen. Die Klage richte sich gegen die Ukraine, da sich der mutmaßliche Abschuss im Luftraum des Landes ereignet hat, teilte ihr Anwalt mit. Die Schrift soll in zwei Wochen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht werden - es gehe um eine Million Euro Schmerzensgeld pro Opfer. Auch eine Klage gegen Russland schloss der Anwalt nicht aus; allerdings gebe es noch nicht genug Beweise. Flug MH17 war im Juli auf dem Weg von Amsterdam nach Kuala Lumpur über der Ostukraine abgestürzt; alle 298 Insassen kamen ums Leben - unter ihnen vier Deutsche. Die Ukraine und der Westen gehen davon aus, dass pro-russische Separatisten die Maschine abgeschossen haben. Russland sieht die Verantwortung bei Kiew.

Weltweite Demos für Klimaschutz

Berlin: Auf der ganzen Welt demonstrieren heute hunderttausende Menschen für einen besseren Klimaschutz. Große Veranstaltungen sind unter anderem in London, Johannesburg, Rio de Janeiro und New York geplant. Auch in Berlin wollen in einer Stunde tausende Menschen zum Brandenburger Tor ziehen. Die Veranstalter sprechen vom größten Klimamarsch der Geschichte. Die Demonstrationen sollen Druck auf den UN-Sondergipfel am Dienstag in New York ausüben. Bei dem Treffen werden mehrere Staats- und Regierungschefs erwartet, darunter US-Präsident Obama. Sie wollen die große UN-Klimakonferenz im kommenden Jahr in Paris vorbereiten. Dort soll ein Vertrag unterschrieben werden, der verbindliche Klimaziele vorschreibt.

Wettervorhersage

Das Wetter: Heute Nachmittag im Osten wechselhaftes Schauerwetter, von der Nordsee her freundlicher. Höchstwerte 17 bis 19 Grad. Morgen im Westen wechselnd, nach Osten hin stark bewölkt, dabei einige teils kräftigere Schauer oder Gewitter, Temperaturen 13 bis 17 Grad. Die weiteren Aussichten: Am Dienstag länger sonnig, im Verlauf wolkiger, meist aber trocken, Höchstwerte 13 bis 18 Grad.

Luftdruck

Der Luftdruck beträgt in: Kiel 1012 hPa / Tendenz bleibend Rostock 1011 hPa / Tendenz steigend Hamburg 1013 hPa / Tendenz bleibend Hannover 1014 hPa / Tendenz steigend Die Luftfeuchtigkeit beträgt in: Kiel 60 Prozent Rostock 76 Prozent Hamburg 58 Prozent Hannover 78 Prozent

Wenn Pfeffersäcke an den Zuckerhut auswandern

Im Schauspielhaus in Hamburg läuft ein Stück über deutsche Auswanderer in Brasilien: Pfeffersäcke im Zuckerland & Strahlende Verfolger. Ein Bericht von der Generalprobe. mehr

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Tolle Auszeichnung für den NDR und seine "Kindernachrichten in Gebärdensprache": Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt überreichte in Hannover den KinderHabenRechtePreis 2014. mehr

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Aufatmen reicht nicht

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Mode kennt kein Alter. Oder doch?

21.09.2014 17:30 Uhr
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NDR Info in der Mediathek

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Nachrichten

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