Stand: 01.02.2016 11:15 Uhr

IBAN bei Überweisungen ab sofort Pflicht

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Durch SEPA sind Überweisungen ins Ausland so günstig und schnell wie Inlandsüberweisungen.

Den Zahlungsverkehr in Europa vereinfachen - das sollen die neuen SEPA-Standards (Single Euro Payments Area) leisten. Nach einer zweijährigen Übergangsphase müssen ab sofort sowohl Geschäfts- als auch Privatkunden die IBAN (International Bank Account Number) benutzen. Das gilt für Überweisungen innerhalb Deutschlands und Europas. Zu den teilnehmenden Ländern des SEPA-Verfahrens gehören neben den 28 EU-Staaten Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco, die Schweiz und San Marino.

So setzt sich die IBAN zusammen

Die IBAN löst dauerhaft Kontonummer und Bankleitzahl für Überweisungen ab. Sie setzt sich zusammen aus Länderkennung, Prüfziffer, Bankleitzahl und Kontonummer.

Aufbau der IBAN
LändercodePrüfzifferBankleitzahlKontonummer
DE22140520000123456789

Wer seine Bankverbindung im Kopf hat, braucht sich nur die Prüfnummer zu merken. Dann schließt sich erst die Bankleitzahl, danach die Kontonummer an. Ist eine Kontonummer kürzer als zehn Stellen, werden Nullen vorangestellt. Wem Zahlen nicht so liegen: Die 22-stellige IBAN steht auf jedem Kontoauszug und auch auf neuen Bankkarten. Daueraufträge wurden in der Regel bereits von den Banken selbst umgestellt.

BIC nur noch für Überweisungen außerhalb des SEPA-Raums

Die sogenannte BIC (Bank Identifier Code) ist eine internationale Bankleitzahl und muss künftig nur noch für Überweisungen außerhalb des SEPA-Raums angegeben werden.

Dieses Thema im Programm:

Hamburg Journal | 29.01.2016 | 19:30 Uhr

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