Sonntagsstudio

HörSalon: Krieg und Frieden

Sonntag, 12. November 2017, 20:00 bis 22:00 Uhr

HörSalon: Krieg und Frieden

NDR Kultur - Sonntagsstudio -

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Seit Jahrtausenden bringt der Krieg immer nur Not und Leid und Chaos hervor - und doch hält die Menschheit unbeirrt an ihm fest. Jeder weiß: Krieg ist furchtbar - und doch bleibt er eine der wenigen Konstanten in der Geschichte mindestens des "zivilisierten" Menschen. Wie kommt das? Welches Kraut ist dagegen gewachsen? Sind Zeiten ohne Kriege denkbar? Und wo finden sich Lösungen für die vielen, schier hoffnungslos stimmenden Kriege unserer Tage (Syrien, Ukraine, Sudan) und für jene, die in der Zukunft zu liegen scheinen (Nordkorea)?

Zu Gast auf dem Podium

  • Volker Rühe

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    Volker Rühe

    Volker Rühe, 1942 in Hamburg geboren, ist einer der profiliertesten deutschen Außen- und Verteidigungspolitiker der letzten Jahrzehnte: "Strategisch denkend, atlantisch geprägt, den Ausgleich mit dem Osten suchend", so beschrieb ihn einmal die FAZ. In seiner Zeit als Bundesverteidigungsminister (1992-1998) bemühte er sich intensiv um Kooperation mit den ehemaligen Ostblockstaaten und erreichte die Zustimmung des Bundesverfassungsgerichts zu UNO-Kampfeinsätzen der Bundeswehr. Auch danach beschäftigte er sich - als Abgeordneter und als politischer Berater - mit außen- und sicherheitspolitischen Fragen. "Im Augenblick sehe ich viel Orientierungslosigkeit und Unberechenbarkeit", sagt Rühe.

  • Gregor Schöllgen

    Der renommierte Historiker Gregor Schöllgen - Biograph Willy Brandts und Gerhard Schröders, Mitherausgeber der Akten des Auswärtigen Amtes und viele Jahre lang zuständig für die historische Ausbildung deutscher Diplomaten - legt im Herbst sein neues Buch vor: Mit der Studie "Krieg. Hundert Jahre Weltgeschichte" (DVA) untersucht er, wie die Kriege der letzten hundert Jahre miteinander zusammenhängen und uns heute noch prägen. Sein Fazit: "Kriegerische Auseinandersetzungen sind uns allen wieder näher gerückt."

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Moderation: Alexander Solloch