Stand: 17.01.2013 09:17 Uhr  | Archiv

Doch noch Hoffnung für "Georg Büchner"

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Zuletzt wurde die "Georg Büchner" als Hotelschiff und Jugendherberge genutzt.

Das ehemalige Rostocker Ausbildungs- und Hotelschiff "Georg Büchner" hat offenbar doch noch Chancen, der Verschrottung in Litauen zu entgehen: Nach Informationen des NDR ist der entsprechende Kaufvertrag unter anderem aus Denkmalschutzgründen widerrufen worden. Der belgische Informationsdienst "de Lloyd" meldet, dass die "Georg Büchner" der Stadt Antwerpen zum Kauf angeboten werden soll.

"Büchner" noch nicht von der Denkmalliste gestrichen

Die "Georg Büchner" war 1952 in Antwerpen gebaut worden und fuhr bis 1967 als "Charlesville" im Liniendienst zwischen Belgien und dem Kongo. Inzwischen hat auch die Rostocker Stadtverwaltung bestätigt, dass die beantragte Streichung des historischen Schiffes von der Denkmalliste noch nicht abschließend entschieden sei. Solange werde das Schiff den Rostocker Stadthafen nicht verlassen.

Verkauf für symbolischen Euro angestrebt

In Antwerpen macht sich ein Traditionsverein Hoffnungen, dass das Schiff doch noch als Denkmal nach Belgien zurückkehrt - und zwar für einen symbolischen Euro. Der bisherige Betreiberverein in Rostock hätte bei dem Verkauf der Büchner nach Litauen mehr als 750.000 Euro eingenommen. Dafür sollte eine neue Jugendherberge entstehen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 17.01.2013 | 06:30 Uhr

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