Stand: 26.10.2016 08:35 Uhr

Flüchtlingswohnungen auch für andere Mieter

SPD und Grüne wollen in den Hamburger Flüchtlingsquartieren für einen besseren Bewohnermix sorgen. Die Wohnungen sollen auch dringlich Wohnungssuchenden und dem freien Wohnungsmarkt angeboten werden. Die notwendige Gesetzesänderung wollen die Regierungsparteien in der nächsten Bürgerschaftssitzung einbringen, wie NDR 90,3 am Mittwoch berichtete.

Später auch freie Vermietung möglich

Lange hatte die Opposition kritisiert, Hamburg plane Flüchtlingsghettos. Im Juli gab es dann die Einigung mit den Bürgerinitiativen gegen Großunterkünfte und eine zum Teil deutliche Verkleinerung der Bewohnerzahl auf maximal 300. Jetzt folgt der nächste Schritt: Die städtische Gesellschaft fördern & wohnen, die die Flüchtlingsunterkünfte betreibt, soll künftig auch an Menschen vermieten können, die dringlich eine Wohnung suchen und einen entsprechenden Schein haben. Sobald weniger Flüchtlinge untergebracht werden müssen, könnten die Wohnungen auch frei vermietet werden.

Erste Erfahrungen in Poppenbüttel

Das sieht der Gesetzentwurf vor, mit dem SPD und Grüne die Chancen für Hamburger mit wenig Geld auf dem Wohnungsmarkt verbessern wollen. Der Mietermix soll zudem die Integration fördern. Erste Erfahrungen wird fördern & wohnen mit dem neuen Modell am Poppenbüttler Berg machen. Dort soll bereits nach den veränderten Vorgaben vermietet werden.

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Flüchtlinge in Hamburg

Viele Flüchtlinge suchen Schutz in Hamburg. NDR.de sammelt hier Nachrichten, Reportagen und Interviews zum Thema Flüchtlinge in Hamburg. mehr

 

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 26.10.2016 | 08:00 Uhr

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