Stand: 05.12.2016 14:57 Uhr

Elbvertiefung: Urteil erst 2017?

Bild vergrößern
Die Elbe soll erneut ausgebaggert werden, damit große Schiffe unabhängig von Ebbe und Flut Hamburg anlaufen können.

Vom 19. bis 21. Dezember wird in Leipzig über die Hamburger Elbvertiefung verhandelt. Doch das mit Spannung erwartete Urteil der Bundesverwaltungsrichter wird wohl erst im neuen Jahr fallen: Davon gehen zumindest die klagenden Umweltverbände aus.

Zwei bis vier Wochen Zeit für Urteil?

Es sei zwar nicht ganz ausgeschlossen, dass das Gericht bereits am Ende der drei geplanten Verhandlungstage eine Entscheidung treffe, sagte Klägeranwalt Rüdiger Nebelsieck am Montag. Meist ließen sich die Richter jedoch zwei bis vier Wochen für ein Urteil Zeit. Nebelsieck wies darauf hin, dass statt einer Entscheidung auch neue Beweisbeschlüsse oder gar ein neuerlicher Gang zum Europäischen Gerichtshof möglich seien.

Die Stadt Hamburg möchte die Elbe erneut ausbaggern, damit auf ihr Schiffe mit einem Tiefgang von 13,5 Meter unabhängig von Ebbe und Flut fahren können. Die Umweltverbände WWF, Nabu und BUND - zusammengeschlossen im Bündnis Lebendige Tideelbe - sehen darin einen nicht zu vertretenden Eingriff in die Umwelt.

Weitere Informationen

Elbvertiefung: Baggern oder bewahren?

Die geplante siebte Elbvertiefung ist seit Jahren ein Zankapfel zwischen der Hafenwirtschaft und Umweltschützern. NDR.de bietet einen Überblick über Pläne und Risiken der Fahrrinnen-Anpassung. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 05.12.2016 | 16:00 Uhr

Mehr Nachrichten aus Hamburg

02:32

Immer mehr Angriffe auf Rettungskräfte

17.11.2017 19:30 Uhr
Hamburg Journal
01:50

Kreuzfahrtsaison mit Rekordzahlen

17.11.2017 19:30 Uhr
Hamburg Journal
01:33

Gefährder trotz Fußfessel geflogen

17.11.2017 19:30 Uhr
Hamburg Journal