Stand: 02.10.2017 16:42 Uhr

Altona will gegen "Cornern" vorgehen

Lärm, zugepinkelte Hauseingänge und Umsatzverluste: Im Hamburger Schanzenviertel und in Ottensen ärgern sich Anwohner und Gastronomen über das sogenannte "Cornern" - wenn eine große Gruppe von Menschen bis zum frühen Morgen mit alkoholischen Getränken auf der Straße steht. Dagegen will der Bezirk Altona nun vorgehen. Er hat in den beiden betroffenen Stadtteilen zu einem Runden Tisch eingeladen.

Junge Menschen beim Feiern. © picture alliance / maxppp Fotograf: Olivier Lanrivain

Bald kein "Cornern" mehr in Altona?

NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell -

Wenn eine Gruppe bis morgens mit einem Bier auf der Straße steht, ärgert das nicht nur die Anwohner, auch die Gastronomen verzeichnen Umsatzeinbußen.

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Gemeinsam mit Anwohnern, Geschäftsleuten und Barbetreibern soll überlegt werden, wie man diese Art des öffentlichen Feierns in den Griff bekommen kann. Es schießen immer mehr Kioske aus dem Boden, die dann den Alkohol zur Verfügung stellten, sagte Bezirksamtschefin Liane Melzer (SPD) am Freitag zu NDR 90,3. Eine Möglichkeit sei zum Beispiel, das Ladenöffnungsgesetz zu ändern. Bier und Wodka gebe es dann nur noch in den Bars - zu wesentlich höheren Preisen. Allerdings seien die Befugnisse des Bezirks begrenzt, so Melzer. Über rechtliche Änderungen etwa bei den Ladenöffnungszeiten müsse die Bürgerschaft abstimmen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 02.10.2017 | 17:00 Uhr

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