Gorleben - Der Aufstand der Bauern

Am 22. Februar 1977 überrascht der niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht die Republik mit der Entscheidung, im Wendland ein nationales Endlager für hochradioaktiven Atommüll und eine Wiederaufarbeitungsanlage zu errichten. Es sollte das größte Industrieprojekt Europas werden. Heute streiten Politiker und Atomkraftgegner noch immer über das Endlager in Gorleben, doch die Entscheidung von einst hat die Region und die Menschen dort verändert.

"Albrecht wir kommen!" - Gorleben-Protest in Hannover

Am 31. März 1979 findet eine der größten Anti-Atom-Demonstrationen der Nachkriegsgeschichte statt. Mehr als 100 Traktoren und Zehntausende Bürger ziehen durch Hannovers Straßen. mehr

Als in Gorleben die Bagger anrollen

30 Jahre Kontroverse und Widerstand: Am 26. Januar 1982 begann der Bau des Atommüll-Zwischenlagers in Gorleben. Die Diskussion über die Atomanlagen im Wendland hält an. mehr

Der Tag, als der Atommüll nach Gorleben kam

Heimlich und auf Schleichwegen: Am 8. Oktober 1984 erreicht der erste Atommülltransport das Zwischenlager in Gorleben. Die Atomkraftgegner können ihn nicht stoppen. mehr

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Heiße Fracht: Der erste Castor-Transport

Für die Gegner der Atomkraft ist es der "Tag X": Vor 20 Jahren, am 25. April 1995, erreicht der erste Castor-Behälter das Zwischenlager Gorleben im niedersächsischen Wendland.  mehr

Gorleben - Symbol des Atomprotests

Als 1977 bekannt wird, dass in Gorleben Atommüll gelagert werden soll, gehen die Menschen im Wendland auf die Barrikaden. Bis heute dauert der Streit an. Eine Chronik der Ereignisse. mehr

"Wir sind die Glücklichen!" Die Freie Republik Wendland

Am 4. Juni 1980 wird die "Freie Republik Wendland" gewaltsam geräumt. Der fantasievolle Zwergenstaat, entstanden aus Protest gegen das geplante Atommüllendlager Gorleben, existierte nur 33 Tage lang. mehr