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1,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Rheuma. Doch viele von ihnen werden unzureichend versorgt. Außerdem: Risiko verengte Halsschlagadern.
Wiederholung der Sendung
17.02.2012 02:15 Uhr
Eine verschlossene Halsschlagader kann zu einem Schlaganfall führen.
Etwa jeder fünfte Schlaganfall wird durch eine verschlossene Halsschlagader ausgelöst. Durch Arteriosklerose verengen sich die Gefäße, der Blutfluss ist eingeschränkt. Nicht selten verstopfen diese Arterien in der Folge komplett und führen so zu einem Schlaganfall. Dieses Risiko lässt sich mit Hilfe einer einfachen Ultraschall-Untersuchung abschätzen. Doch danach fällt die Abwägung schwer, denn auch die Therapie birgt Risiken. Ist die Gefahr für einen Schlaganfall so groß, dass man an der Halsschlagader operieren oder einen Stent einsetzen sollte oder sollte man besser die medikamentöse Therapie wählen?
Viele Rheuma-Patienten werden unzureichend versorgt.
1,5 Millionen Menschen leiden in Deutschland an Rheuma. Doch viele von ihnen werden unzureichend versorgt. Experten schätzen, dass es doppelt so viele niedergelassene Rheumatologen geben müsste, um alle Patienten angemessen zu behandeln. Ein verhängnisvoller Mangel, da es gerade für Rheuma-Patienten wichtig ist, möglichst früh richtig versorgt zu werden. Selbst wenn die Diagnose rechtzeitig gestellt wird und moderne Medikamente verschrieben werden, ist eine engmaschige Betreuung wichtig. Denn auch die modernen Medikamente helfen nicht jedem Patienten und können Nebenwirkungen auslösen. In solchen Fällen muss rechtzeitig über Alternativen entschieden werden.
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