Sendedatum: 19.03.2017 19:30 Uhr

Zeitreise: Kindheit in der Nachkriegszeit

Ein eigenes Zimmer, ein eigener Computer, ein eigenes Smartphone: Viele Kinder haben heute alles, was sie sich wünschen - zumindest materiell. Früher sah das ganz anders aus. Insbesondere die Generation, die um 1940 geboren worden ist, musste mit massiven Entbehrungen und Einschränkungen leben. Nahrung, Kleider und Spielzeug waren Mangelware. Stadtfamilien waren häufig ausgebombt, Kinder auf dem Land mussten auf dem Hof mit anpacken. Hinzu kamen die vielen Flüchtlinge, die in jedem freien Zimmer einquartiert wurden. Unter diesen Bedingungen nimmt eine Kindheit einen ganz anderen Verlauf als heute.

Ein Archivbild zeigt drei Kinder in der Nachkriegszeit

Zeitreise: Kindheit in der Nachkriegszeit

Schleswig-Holstein Magazin -

Armut, Zerstörung, Vertriebene: Eine Ausstellung im Schönberger Probstei-Museum zeigt, unter welchen Bedingungen Kinder im Deutschland der Nachkriegszeit aufwuchsen.

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Kindheit damals geprägt von Arbeit und Verzicht

"Kindheit in der Nachkriegszeit" heißt eine Ausstellung im Schönberger Probstei-Museum. Sie zeigt Fotos und typische Gegenstände aus den 1940er und 50er Jahren. Und wie Kinder damals lebten.

In unserer Zeitreise erzählen Zeitzeugen, wie sie ihre Kindheit vor 60 bis 70 Jahren erlebt haben. Ihre Kleidung war häufig aus mehreren Teilen zusammengeflickt. Auf dem Hof mussten sie das Federvieh hüten, damit die begehrten Tiere nicht gestohlen wurden. Im Haus hieß es: Zusammenrücken, damit die Flüchtlinge und die Ausgebombten ein wenig Platz fanden. Die Zeitzeugen erzählen, wie die Erlebnisse der Kindheit ihr ganzes Leben geprägt haben.

Zeitreise: Kinder aus der Nachkriegszeit

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Dieses Thema im Programm:

Schleswig-Holstein Magazin | 19.03.2017 | 19:30 Uhr