Verkehrsmeldungen aus Mecklenburg-Vorpommern
Staus, Baustellen, Gefahrenhinweise - die aktuelle Verkehrslage mehr
Nach den starken Schneefällen mit bis zu 40 Zentimeter Neuschnee und infolgedessen zahlreichen Unfällen hat sich die Situation auf den Straßen in Vorpommern weitgehend entspannt. So wurde die Sperrung der B 96 auf Rügen wieder aufgehoben. Ein Schwerlastkran war dort am Donnerstagmorgen auf eisglatter Straße von der Fahrbahn abgekommen. Die Bergung dauerte bis in die späten Nachmittagsstunden. Am Donnerstagabend meldete die Polizei allerdings in Westmecklenburg und im Kreis Ludwigslust-Parchim zahlreiche Glätte-Unfälle. Eine Autofahrerin wurde schwer verletzt, als sie nahe Lübz gegen einen Baum rutschte.
Für die Schneemassen auf Rügen ist nach Angaben des NDR Wetterstudios auf Hiddensee der "Lake-Effekt" verantwortlich. Kalte Luft aus Russland nimmt über der Ostsee Feuchtigkeit auf. Über dem Festland wird diese als Schnee abgegeben. Dazu blies der Wind kräftig; am Kap Arkona erreichte er Stärke acht. Die Polizei warnt weiterhin vor glatten Straßen und Sichtbehinderungen.
Von Mittwochmorgen bis zum Donnerstagmorgen waren die Einsatzkräfte landesweit rund 250 Mal ausgerückt, es kam zu Straßensperrungen und Bergungsarbeiten. Bei Anklam rutschte eine Frau mit ihrem Wagen in einen Graben und erlitt einen Schock. Auf den Autobahnen A 20 und A 24 kam es nach Glätteunfällen und an teils ungesicherten Unfallstellen zu Verkehrsbehinderungen und Staus. Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 109 zwischen Pasewalk und Prenzlau wurde ein Autofahrer am Mittwochabend schwer verletzt. Der 21-Jährige kam auf der Bundesstraße mit überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach mit seinem Pkw, teilte die Polizei in Neubrandenburg am Donnerstag mit. Der junge Mann kam mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.