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Der neue Intendant des Theaters Vorpommern, Dirk Löschner, will unter anderem die Festspiele wiederbeleben.
Der künftige Intendant des Theater Vorpommerns, Dirk Löschner, hat am Montag in Stralsund sein Konzept für die neue Spielzeit vorgestellt. Demnach sollen die Ostseefestspiele wiederbelebt werden.
Von 2013 werde es werde es wieder Open-Air-Veranstaltungen in Greifswald und Stralsund geben. Als weiterer Sommerspiel-Ort sei die Insel Rügen im Gespräch, sagte Löschner.
Zudem sollen alle drei Sparten ihr Programm künftig unter einem Thema bündeln. Welches das sein wird, werde er im April bei der Vorstellung des Spielplanes bekannt geben, sagte Löschner.
Geboren am 23.12.1966 in Berlin
Studium an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" in Berlin und an der National Superior d'Art in Paris
Engagements als Schauspieler und Regisseur unter anderem in Potsdam, Berlin und Detmold
Intendant unter anderem in Stendal
Die finanzielle Situation des Theaters sei angespannt. Mit den Gewerkschaften sei ein Haustarif geschlossen worden, der den Erhalt der 285 Mitarbeiter für die nächsten fünf Jahre ohne steigende Zuschüsse durch Gesellschafter und Land sichere. Zum Ensemble gehören demnach 16 Schauspieler, 12 Balletttänzer, zehn Sänger, 23 Chormitglieder und 56 Orchestermusiker.
Der designierte Intendant stellte außerdem eine neue Führungsriege vor. Bis auf den langjährigen Ballettdirektor, Ralf Dörnen, würden alle Leitungsfunktionen neu besetzt. Neuer Generalmusikdirektor wird demnach Golo Berg, der bereits am früheren Landestheater Mecklenburg arbeitete und Orchester in Europa und Asien dirigierte.
Als Operndirektor wechselt Horst Otto Kupisch von den Landesbühnen Sachsen in den Nordosten. Chefdramaturg wird Löschners Bruder Sascha Löschner. Peter Gestwa übernimmt die Leitung des Hauses in Putbus auf Rügen. Er soll dann auch für die Ostseefestspiele zuständig sein. Unbesetzt bleibt der Posten des Oberspielleiters. Löschners Wunschkandidat hatte kurzfristig abgesagt. Löschner war im vergangenen Jahr in die Kritik geraten, weil er Verträge von 15 von insgesamt 21 Schauspielern nicht verlängern wollte.