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Die neu beschafften Stolpersteine werden im Bürgerschaftssaal ausgestellt.
Der Diebstahl sorgte bundesweit für Aufsehen: Am Jahrestag der Reichspogromnacht hatten Unbekannte sämtliche elf Stolpersteine zum Gedenken an die von den Nationalsozialisten deportierten Juden aus dem Pflaster der Greifswalder Innenstadt herausgebrochen und gestohlen. Rund drei Monate nach der Tat hat die Stadt nun neue Stolpersteine beschafft. Sie sind seit Mittwoch im Greifswalder Rathaus zu besichtigen.
"Die Spendenbereitschaft war so gewaltig, dass wir die Steine sehr schnell zusammenbekommen haben. Es war klar, dass diese Steine, sobald sie hier sind, den Bürgerinnen und Bürgern gezeigt werden sollen. Deswegen haben wir uns dazu entschlossen, sie im Bürgerschaftssaal auszustellen", sagte die Koordinatorin des Greifswalder Präventionsrates, Christine Dembski.
Für die Wiederbeschaffung der Stolpersteine hatten Abgeordnete der demokratischen Parteien im Landtag und Greifswalder Bürger Geld gespendet. Dabei kam nach Angaben der Stadt so viel zusammen, dass nun zwei zusätzliche Steine angefertigt werden konnten. Am 23 Mai, dem Tag des Grundgesetzes, sollen die nunmehr 13 Stolpersteine auf Bürgersteigen der Stadt neu verlegt werden.
Die Suche nach den Tätern vom 9. November 2012 blieb jedoch bis zum heutigen Tag erfolglos - obwohl die Polizei eine Belohnung von insgesamt 5.000 Euro zur Ergreifung der Täter ausgelobt hat. Die Ermittler gehen von einem rechtsextremistischen Hintergrund aus. Rund einen Monat nach dem Diebstahl der Greifswalder Steine waren auch in Sassnitz auf Rügen Stolpersteine gestohlen worden.
Auf die neuen Stolpersteine
Neue Stolpersteine braucht das Land. Sinn und Zweck der Stolpersteine ist es schliesslich, die Deutschen an ihre unauslöschliche Schuld der Judenvertreibung zu erinnern. Und genau deswegen gibt es... [mehr]
Aaah, Sie haben mit den "Jungs vor Ort" gesprochen... Da hätten Sie vielleicht mal nachfragen sollen, ob die "Jungs vor Ort" eventuell wissen, welches Axxxxxxxh die Stolpersteine gestohlen hat.... [mehr]
viele Spenden bundesweit über's Internet
Im Internet wurde um Kleinspenden geworben - jeweils 12 Euro von mindestens 100 Menschen, um gemeinsam die 1.200 Euro zu sammeln Hat innerhalb weniger Tage geklappt. :) [mehr]
Das sind sie wieder, neu und ungeklaut!
Ich dachte, man hat / hatte eine heiße Spur. Wurde doch hier groß angekündigt, das man bald die Diebe erwischen wird und das auch in Sassnitz. Und nu Pustekuchen? Die Suche hat man sich ordentlich... [mehr]