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Blick von einer Autobahnbrücke auf den fließenden Verkehr © picture-alliance/ dpa / Ronald Wittek Fotograf: Ronald Wittek
 

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Soldaten zum "Patriot"-Einsatz aufgebrochen

Fahrzeuge und Container einer "Patriot" Einheit der Bundeswehr werden im Hafen von Lübeck-Travemünde für ihren Einsatz in der Türkei verladen © dpa Fotograf: Christian Charisius Detailansicht des Bildes Das Frachtschiff mit der Ausrüstung soll am Montag in der Türkei ankommen. Rund 240 Soldaten der Bundeswehr sind am Sonntag zu ihrem Türkei-Einsatz gestartet. Das Hauptkontingent der "Patriot"-Mission ist am Vormittag in Berlin vom stellvertretenden Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Dieter Naskrent verabschiedet worden. Die Soldaten stammen überwiegend aus den in Sanitz und Bad Sülze stationierten Flugabwehrraketengruppen.

Abwehrsystem in Iskenderun eingetroffen

Bis zu 350 deutsche Soldaten sollen dem NATO-Bündnispartner Türkei in den kommenden Monaten beim Schutz vor möglichen Angriffen aus Syrien helfen. Die zwei Staffeln "Patriot"-Raketen trafen bereits am Montagmorgen im türkischen Iskenderun ein. Neben Deutschland beteiligen sich auch die USA und die Niederlande mit den hochmodernen Flugabwehrsystemen, die auch Raketen abfangen können.

"Patriot" PAC-3

Das "Patriot"-Raketensystem gilt als das modernste westliche Flugabwehrsystem. Es wurde in den 1960er- und 1970er-Jahren von den US-Rüstungskonzernen Raytheon und Lockheed entwickelt und wird in weltweit knapp 80 Länder exportiert - meistens jedoch in der Ursprungskonfiguration PAC-1. Allein die USA, Deutschland und die Niederlande verfügen über den neuesten Standard PAC-3, der ab 2001 auf den Markt kam. In Deutschland ist das System seit 1989 im Einsatz. Derzeit verfügt die Bundeswehr über 24 operationell nutzbare Feuereinheiten. Diese bestehen aus einem Feuerleitstand, einem Multifunktionsradar und je nach Auftrag aus bis zu acht Startgeräten mit bis zu acht Lenkflugkörpern pro Startgerät.

Wirkradius gegen Flugzeuge: bis 15 Kilometer
Wirkradius gegen Raketen: bis 45 Kilometer
Kampfhöhe: 10-15 Kilometer
Radarreichweite: bis 120 Kilometer
Fluggeschwindigkeit: bis Mach 5
Gefechtskopf: 73 Kilogramm, hochexplosive Splitterladung

(Quelle: dapd)

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 20.01.2013 | 11:00 Uhr

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Fahrzeuge und Container einer "Patriot" Einheit der Bundeswehr werden im Hafen von Lübeck-Travemünde für ihren Einsatz in der Türkei verladen © dpa Fotograf: Christian Charisius
 
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Die Bundeswehr verlegt "Patriot"-Abwehrraketen in den Südosten der Türkei.

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Die Fahrzeuge und Container einer "Patriot" Einheit der Bundeswehr werden verladen © NDR Fotograf: Friedrich Keller
 

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Kommentar
Startgerät der Flugabwehrrakete Patriot steht auf einer Betonfläche. Im Abstand knieende Soldaten, die das weitere Vorgehen beobachten. © Bundeswehr/Schwer Fotograf: Schwer
 

"Patriot"-Stationierung als Wiedergutmachung

14.12.2012 | 18:30 Uhr
NDR Info

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