Streik: 12.000 Passagiere verpassen Flüge
Chaos am Hamburger Flughafen: Das Sicherheitspersonal hat die Arbeit niedergelegt. (18.01.2013) mehr
Vor einer Woche sorgte der Streik des Sicherheitspersonals für chaotische Zustände am Hamburger Flughafen.
Eine Woche nach dem Streik des Sicherheitspersonals am Hamburger Flughafen sind die Tarifverhandlungen für die 600 Beschäftigten ergebnislos unterbrochen worden. Zwar hat die Arbeitgeberseite ihr Angebot am Freitag nachgebessert und bietet nun einen Stundenlohn von 12,75 Euro ab 1. März 2013 und 13,50 Euro ab 1. Januar 2014 an. Doch die Gewerkschaft ver.di beharrt weiter auf 14,50 Euro pro Stunde.
Ver.di-Verhandlungsführer Bremme ist das Angebot der Arbeitgeber zu niedrig: "Dafür haben wir nicht gestreikt."
Für die Beschäftigten sei es überhaupt nicht verständlich, warum die Arbeitgeber so eine harte Linie fahren würden, sagte der zuständige ver.di-Fachbereichsleiter Peter Bremme. Vorerst sollen die Streiks am Hamburger Flughafen nicht fortgeführt werden. In der kommenden Woche wollen die Beschäftigten in der Hansestadt dann in einer gemeinsamen Tarifkommission mit ihren Kollegen in Düsseldorf und Köln/Bonn erörtern, wie es weitergehen soll. An den beiden nordrhein-westfälischen Flughäfen setzte das Sicherheitspersonal am Freitag seinen zweitägigen Streik fort.
Vor einer Woche hatte der Streik am Hamburger Flughafen für chaotische Zustände gesorgt. Rund 12.000 Passagiere blieben am Boden und verpassten ihre Flüge.