Stand: 30.07.2017 17:48 Uhr

700.000 Besucher bei der Travemünder Woche

Der unbeständige Mix aus Sonne, Regen, Sturm und Hochwasser hat den Veranstaltern der Travemünder Woche die Bilanz vermiest. Es kamen rund 100.000 weniger Besucher als erwartet. "Trotzdem sind wir alle zufrieden. Die Organisation ist gut gelaufen. Wir hatten hier eine entspannte Stimmung", sagte Frank Schärffe, Geschäftsführer der Travemünder Woche. Auch die Polizei sprach von einer entspannten Veranstaltung. Es habe etwa drei Dutzend Anzeigen, wenige Platzverweise und wenige alkoholisierte Jugendliche zu verzeichnen gewesen, so ein Sprecher.

Stimmung war bei jungen Sportlern gut

Auch mit dem sportlichen Ergebnis sei man zufrieden, sagte Frank Schärffe. Trotz der Absage aller Regatten am Dienstag hätten alle Klassen die für die Wertung erforderliche Anzahl an Wettfahrten absolvieren können. "Vor allem unter den 820 Teilnehmer der Internationalen Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften war die Stimmung gut", so Schärffe. Die jungen Segler bis zum Alter von 18 Jahren und auch deren Eltern und Betreuer seien mit Ehrgeiz bei der Sache gewesen. Die Internationalen Deutschen Jugend- und Jüngstenmeisterschaften waren einer der Schwerpunkte der diesjährigen Travemünder Woche.

Veranstalter beklagen Parkplatzmangel

Neben den Seglern hatten auch die Händler und Organisatoren der Festmeile an Land mit dem Wetter zu kämpfen. Wegen des Sturms am vergangenen Dienstag mussten die Buden, Bühnen und Zelte sogar geschlossen werden. "Aber sobald der Regen aufhörte, waren die Besucher wieder auf der Meile", freute sich Schärffe.

Probleme bereitete dagegen die Parkplatzsituation in Travemünde. "Die Besucher haben kreuz und quer im Ort geparkt, selbst ein ehemaliger Minigolfplatz wurde von den Autofahrern zweckentfremdet", sagte Schärffe. "Dass die Stadt hier Parkplätze in großer Zahl ersatzlos vernichtet, stellt uns als Veranstalter vor große Probleme und tut auch Travemünde insgesamt nicht gut." Verwaltung und Politik seien gefordert, nach Lösungen für das Problem zu suchen, meinte Schärffe. 

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 30.07.2017 | 17:00 Uhr

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