Stand: 24.10.2016 20:48 Uhr

Weniger Antibiotika in Schleswig-Holsteins Ställen

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Gute Nachrichten vom Landeslabor: In der Masttierhaltung werden weniger Antibiotika verwendet.

Vor zwei Jahren wurde die staatliche Antibiotika-Datenbank eingeführt. Das Ziel: den Einsatz dieser Medikamente in der Masttierhaltung zu verringern. Offenbar mit Erfolg - denn Schleswig-Holstein schneidet im Bundesvergleich gut ab. Das betonte auch Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) bei der Vorstellung des Jahresberichts 2015 des Landeslabors in Neumünster. "Der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung in Schleswig-Holstein wird kontinuierlich reduziert", freut sich Habeck und belegt das mit Zahlen.

Mehrere Medikamentenfläschen in einem Labor.

Weniger Antibiotika bei Masttierhaltung

Schleswig-Holstein Magazin -

Schleswig-Holsteins Landwirte setzen bei der Tierhaltung weniger Antibiotika ein. Das sagte Landwirtschaftsminister Habeck bei der Vorstellung des Jahresberichts des Landeslabors.

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Landeslabor überwacht Antibiotika-Datenbank

Im ersten Halbjahr dieses Jahres lag die Zahl der Masttierbestände mit einem hohen Einsatz von Antibiotika laut Habeck bei 16 Prozent. Vor eineinhalb Jahren habe der Anteil noch bei 24 Prozent gelegen. Habeck führt dies unter anderem auf die Einführung der Antibiotika-Datenbank zurück, die durch das Landeslabor überwacht wird. Das Labor sei in den vergangenen Jahren kontinuierlich ausgebaut, modernisiert und erweitert worden. Auf die zunehmenden Anforderungen könne das Landeslabor inzwischen deutlich effizienter reagieren. Und auch der Investitionsstau der Vergangenheit sei abgebaut worden, erklärte Katrin Jütjen, die Direktorin des Labors, am Montag bei der Vorlage des Jahresberichts.

Unvollständige Zutatenlisten beim Bier

Im Bereich Lebensmittelsicherheit stellte das Landeslabor vor allem bei den seit Dezember 2014 verschärften Kennzeichnungspflichten Mängel fest - zum Beispiel Allergene, die in der Zutatenliste fehlen, beim Bier betreffe das zum Beispiel Gerstenmalz als Zutat. Bei 14 von 58 Proben habe diese Angabe gefehlt. Das Ministerium kritisierte auch die manchmal irreführende Angabe zur Herkunft eines Bieres.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 24.10.2016 | 17:00 Uhr

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