Stand: 11.03.2016 18:58 Uhr

UKSH: Trockenen Fußes über den Campus

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Der Umbau des UKSH wird voraussichtlich fünf Jahre dauern.

Für insgesamt 500 Millionen Euro wird das Uniklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und Lübeck in den kommenden fünf Jahren umfassend modernisiert. Nach Angaben der Verantwortlichen ist es das größte klinische Bauvorhaben Europas. Gemeinsam mit Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) und dem Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) legte UKSH-Chef Jens Scholz am Freitag in Kiel den Grundstein für die Baumaßnahmen. In Lübeck hatten die Arbeiten bereits im September des vergangenen Jahres begonnen.

"Bausubstanz nicht zum Vorzeigen"

Der Neubau ist für Scholz von zentraler Bedeutung. Für den UKSH-Chef ist die derzeitige Bausubstanz nicht gerade zum Vorzeigen. "Das ist für das UKSH überlebenswichtig. Wir wollen, dass die medizinischen Prozesse optimiert und die Abläufe für die Patienten verbessert werden können." Das gehe nur in einer neuen Bausubstanz. Zurzeit gebe auf dem Kieler Campus viele Einzelgebäude. Das führe dazu, dass viele Patienten mit dem Auto über das Gelände gefahren werden müssen, so Scholz. "Zukünftig wird es so sein: Wenn man einmal in dem Gebäude drin ist, erreicht man jede medizinische Funktion trockenen Fußes", erklärte der UKSH-Chef.

Land investiert in Spitzenmedizin

Für Ministerpräsident Albig ist durch die Millionen-Investitionen außerdem gesichert, dass in Kiel auch in Zukunft Spitzenmedizin und Spitzenforschung betrieben werden kann. "Das ist eine der größten akademischen, gesundheitspolitischen Baustellen, die jetzt nach vorne gebracht wird. Hier baut das Land eine Zukunft. Ich bin sehr stolz, dass wir das heute auf den Weg bringen", sagte Albig.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 11.03.2016 | 17:00 Uhr