Stand: 26.09.2014 14:01 Uhr

Stefan Studt: Stationen seiner Karriere

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Der Chef der Staatskanzlei in Kiel, Stefan Studt, soll nun Innenminister werden.

Stefan Studt, Jahrgang 1961, macht sein Abitur in Norderstedt und dient danach zwei Jahre lang in der Bundeswehr. Anschließend studiert er Rechtswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Nach seinem Referendariat und seinem zweiten Staatsexamen arbeitet Studt kurzzeitig in der nierdersächsischen Kommunalverwaltung. 1993 wechselt er in die schleswig-holsteinische Finanzverwaltung.

Zwei Jahre in Bonn

In den Finanzämtern Segeberg und Flensburg ist er Sachgebietsleiter. 1996 zieht der Jurist dann mit seiner Frau und seinen Kindern nach Bonn. Als Referent für Finanzen und Steuern arbeitet er hier in der schleswig-holsteinischen Landesvertretung, übrigens als Nachfolger von Torsten Albig. 1998 geht es dann wieder in den Norden. Bis 2004 leitet Studt das Koordinierungsreferat im Finanzministerium. Anschließend arbeitet er als Referatsleiter und stellvertretender Abteilungsleiter in der Steuerabteilung.

Enger Vertrauter von Regierungschef Albig

Am 12. Juni 2012 wird Stefan Studt Chef der Staatskanzlei, der Behörde des Ministerpräsidenten, in der etwa 200 Mitarbeiter tätig sind. Er leitet die regelmäßigen Besprechungen der Staatssekretäre. Als Bevollmächtigter des Landes ist Studt außerdem Mitglied im Ständigen Beirat des Bundesrates. Nachdem der schleswig-holsteinische Innenminister Andreas Breitner (SPD) am 25. September 2014 überraschend zurücktritt, stellt Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) Stefan Studt als Nachfolger vor.