Stand: 22.03.2016 17:52 Uhr

Rendsburger Schwebefähre komplett abgebaut

In Rendsburg sind am Dienstag die letzten Elemente der historischen Schwebefähre von der Eisenbahnhochbrücke abmontiert worden. Zwei 180-Tonnen-Kräne ließen den sogenannten Oberwagen herab. An diesem war der Fährkörper befestigt, den Arbeiter bereits in der vergangenen Woche abgebaut hatten. Die Schwebefähre gilt als Wahrzeichen der Region. Sie steht unter Denkmalschutz. Anfang Januar war die Fähre auf dem Nord-Ostsee-Kanal mit einem Frachter kollidiert. Der Fährschiffführer wurde damals schwer verletzt. Der Sachschaden ging in die Millionen.

Schifffahrtsamt will wieder eine Schwebefähre

Um den Oberwagen von der Brücke zu lösen, musste das tonnenschwere Bauteil in 40 Metern Höhe in zwei Teile zerlegt werden. Die Teile sollen am Mittwoch auf das Bauhof-Gelände des Wasser- und Schifffahrtamtes (WSA) gebracht werden. Dort liegt bereits der weiße Fährkorb. Experten sollen untersuchen, was genau kaputt ist, ob die Fähre repariert werden kann oder ob ein Ersatz her muss. Das WSA bekräftigte erneut, dass es in Zukunft wieder eine Schwebefähre geben solle. Verkehrsminister Reinhard Meyer (SPD) hatte sich bereits kurz nach dem Unfall für eine Reparatur eingesetzt.

Die Schwebefähre wird in Einzelteile zerlegt

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Schwebefähre: Schwere Arbeit in luftiger Höhe

Die Demontage der Rendsburger Schwebefähre geht weiter. Nach dem Fährwagen bauen Arbeiter jetzt den 35 Tonnen schweren Oberwagen ab. Eine gefährliche Arbeit in 42 Metern Höhe. (16.03.2016) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 22.03.2016 | 15:00 Uhr

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