Stand: 26.03.2016 16:09 Uhr

Ostermärsche: Für den Frieden auf die Straße

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In Kiel versammelten sich die Teilnehmer des Ostermarsches am Asmus-Bremer-Platz.

Aufstehen für den Frieden - gegen eine Welt der Kriege: Mehrere Hundert Menschen haben sich am Sonnabend an Ostermärschen in Wedel, Kiel, Lübeck, Flensburg und Lübeck beteiligt. Auf den Kundgebungen forderten sie ein Ende der Konflikte in Syrien, in der Ukraine und in Mali. Die Kriege in diesen Regionen seien Gründe für Massenflucht und Elend, erklärten die Initiatoren.

"Terror ist mit Krieg nicht zu bekämpfen"

Knapp 200 Friedensaktivisten trafen sich am Mittag in Kiel zum diesjährigen Ostermarsch. Verschiedene Redner kritisierten den Einsatz der Bundeswehr im Ausland und die Waffenexporte deutscher Firmen in Krisengebiete. Selbst der Terror sei mit Krieg nicht zu bekämpfen, hieß es. Stattdessen forderten die Redner eine bessere Überwachung der weltweiten Finanzströme, um Terrorgruppen die Grundlage zu entziehen. Auch für mehr Solidarität mit den Flüchtlingen in Deutschland wurde demonstrieren. Verbände, Friedensgruppen, Gewerkschaften und Parteien zu der traditionellen Veranstaltung aufgerufen.

Weitere Informationen
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Zur Geschichte der Ostermärsche

02.04.2010 19:12 Uhr
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2010 feierten die Ostermärsche 50. Jubiläum. Der erste deutsche Marsch führte 1960 zum Raketenübungsgelände in Bergen-Hohne in Niedersachsen. Einen neuen Höhepunkt erreichten die Märsche 1983. Audio (02:59 min)

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Ostermärsche: Interview mit Politologe Andreas Buro

02.04.2010 19:30 Uhr
NDR Info

1960 entstand die deutsche Ostermarschbewegung. NDR Info Moderator Andreas Sperling spricht mit dem Politologen Andreas Buro, der den ersten Ostermarsch mit organisiert hatte. Audio (03:39 min)

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 26.03.2016 | 16:00 Uhr