Harter Job am Deich: Fünf Walkadaver geborgen


17:00 Uhr

Walbergung bei Wind und Wetter

Das wars. Ein langer Wal-Tag geht zu Ende. Auch der Liveblog endet. Vielen Dank fürs Mitlesen. Impressionen gibt es in der Bildergalerie - klickt euch mal durch. Die Ereignisse des Tages gibt es hier zum Nachlesen, Nachschauen und Nachhören.

Rückblick auf die XXL-Bergung in Dithmarschen


16:41 Uhr

Für heute ist Schluss

Mitarbeiter des Küstenschutzes haben fünf Pottwale aus dem Wattenmeer geborgen - mehr als geplant. Die bis zu 20 Tonnen schweren Kadaver wurden mithilfe von Raupen über die Salzweisen bis vor den Deich gezogen. "Wir sind sehr zufrieden mit dem Verlauf", sagte Hendrik Brunckhorst, Sprecher des Landesbetriebs Küstenschutz und Nationalpark. Morgen sollen die toten Tiere dann auf Tieflader gehoben und in den Meldorfer Hafen gebracht werden. Dort sollen sie in der kommenden Woche untersucht und zerlegt werden. Parallel soll die Bergung der restlichen Kadaver stattfinden.


16:30 Uhr

Verwesungsgeruch und Kalter Wind

Es ist ein starker Verwesungsgeruch, der einem - je nach Windrichtung - am Deich von Friedrichskoog in die Nase steigt. Dazu kommt noch der kalte Wind - keine schöne Kombination.


16:26 Uhr

Schwierige Bedingungen für die Helfer

Die Arbeit für die Experten vor Ort ist kein Zuckerschlecken. Reporter Jörg Jacobsen berichtet, dass die Wetterlage teilweise extrem ist: "Es gibt viel Regen, starke Winde, alles bei Temperaturen von vier, fünf Grad."


16:20 Uhr

Zehnter Kadaver gefunden

Die Experten hatten im Vorfeld vermutet, dass noch mehr Wale angeschwemmt werden könnten. Jetzt haben sie Gewissheit: Nachdem heute Morgen ein weiterer Kadaver eines Pottwals auf Blauort gefunden wurde, entdeckte Mitarbeiter des Wasser- und Schifffahrtsamtes noch ein totes Tier. Es ist bereits Nummer zehn und liegt in der Nähe von Blauort. Das ist ein vorgelagerter, unbewohnter Hochsand in der Nordsee vor Dithmarschen.

Karte: Toter Pottwal auf Blauort

15:52 Uhr

Es geht Schlag auf Schlag

Die Mitarbeiter des Küstenschutzes haben jetzt den fünften der insgesamt neun Pottwale aus dem Wattenmeer gezogen. Er liegt jetzt am Deich neben den anderen Kadavern.


15:42 Uhr

Experten entsorgen tote Wale an Dithmarschens Küste

 


15:29 Uhr

Reporter twittert vor Ort


15:22 Uhr

Die Flut kommt

Das Wasser steigt wieder an, doch die Bergungsaktion läuft noch. In Kürze werden die Arbeiten aber eingestellt. Helfer haben einige Kadaver weiter Richtung Küste gezogen, damit sie nicht vom auflaufenden Wasser umspült werden. Stand jetzt, sind vier tote Pottwale an Land gezogen worden. Sie versuchen, heute noch ein weiteres Tier zu bergen. Ob es klappt, ist noch offen.


15:12 Uhr

Sind noch mehr Wale unterwegs?

Die Behörden vermuten, dass noch mehr Wale angeschwemmt werden könnten. Deshalb ist eine Crew mit einem Ölbekämpfungsboot unterwegs, um Pottwale, die sich eventuell verirrt haben, abzudrängen. Auch das Havariekommando sucht per Flugzeug die schleswig-holsteinische Küste ab.


15:07 Uhr

Reporter vor Ort


14:53 Uhr

Programm-Tipp: Schleswig-Holstein Magazin live aus Friedrichskoog

Wir berichten nicht nur im Liveblog von den Ereignissen rund um Friedrichskoog, sondern auch heute Abend im Fernsehen. Erst ist das größte je vor Schleswig-Holstein registrierte Pottwal-Sterben Thema in der Sendung Schleswig-Holstein 18:00. Im Schleswig-Holstein Magazin ab 19.30 Uhr schalten die Kollegen live nach Friedrichskoog. Reporter Nikolai Hotsch berichtet unter anderem von den Arbeiten und wie es morgen weitergeht.


14:40 Uhr

Raupen ziehen weiteren Wal an Land

Die Pottwal-Bergung läuft nach Plan: Mittlerweile haben Helfer drei der 10 bis 15 Meter langen Kadaver mit Raupen an den Deich gezogen. Das Bergungsteam will möglichst noch einen weiteren Pottwal aus dem Watt ziehen.


14:25 Uhr

Whale Watching am Deich

Den ganzen Tag über kommen immer wieder zahlreiche Schaulustige an den Deich. Sie sind mit Feldstechern, Smartphones und Fotoapparaten ausgerüstet. Zu ihrer Sicherheit hat der Landesbetrieb Küstenschutz mittlerweile um die Wale, die bereits zum Deich gezogen wurden, einen Weidezaun gezogen - wegen einer Infektionsgefahr. Aber auch eine Explosionsgefahr besteht. Denn die Speckschicht isoliert die Tiere gut und die Fäulnisgase können nicht entweichen, weil ihre Fettschicht stark mit Bindegewebe durchzogen ist.

Habeck: "Der traurigste Tag meiner Amtszeit"

Robert Habeck ringt im Interview mit seinen Worten - und Tränen. Der Tod der Wale nimmt den Umweltminister sichtbar mit.


13:58 Uhr

"Wir hoffen, das wir am Freitag alle Wale hier haben"

Laut Plan des Landesbetriebs Küstenschutz sollen heute bis zu vier Pottwal-Kadaver aus dem Watt gezogen werden. Wenn alles klappt, sei die Wal-Bergung am Freitag abgeschlossen, wie Hendrik Brunckhorst, Sprecher des Landesbetriebs Küstenschutz und Nationalpark, im Interview erzählt.


13:24 Uhr

Schleifspuren im Watt

Helfer haben beim ersten Kadaver ein stabiles Tau um die Schwanzflosse gebunden. Ein Raupenfahrzeug ist gerade dabei, das Tier an Land zu ziehen.


13:02 Uhr

Pottwal ist weltweit verbreitet

Pottwale sind spannende Tiere. Sie gehören zu den Zahnwalen und sind weltweit verbreitet. Und: Der Pottwal hält gleich mehrere Rekorde. Klickt euch mal durch die Bildergalerie...

Meeresriese mit Mehrfach-Rekord: Der Pottwal


12:56 Uhr

Habeck am Deich

Umweltminister Robert Habeck (Grüne) ist derzeit vor Ort. Er zeigt sich vom Tod der vielen Wale betroffen.


12:32 Uhr

Vor Abtransport werden Unterkiefer abgetrennt

Hendrik Brunckhorst, Sprecher des Landesbetriebs Küstenschutz und Nationalpark: "Die Wale sind durch das Hochwasser in der Nacht ein bisschen verdriftet worden. Aber es ist so, dass es gut zugänglich ist. Der Plan ist, den Wal an der Schwanzflosse an Deich zu ziehen. Vorher wird ihm der Unterkiefer abgetrennt, weil man diese Zähne vor möglichen Walzahnräubern schützen muss."


12:13 Uhr

Die Zeit drängt

Die Mitarbeiter des Bergungsteams haben heute nur bis circa 15 Uhr Zeit für die Arbeiten im Wattenmeer, dann kommt die nächste Flut.


12:08 Uhr

Wie laufen die Bergungsarbeiten ab?

Die Kadaver bekommen ein stabiles Tau um die Schwanzflosse, dann werden sie mit den Raupenfahrzeugen an Land gezogen. Anschließend hievt sie ein Kran auf einen Tieflader zum Weitertransport in den Meldorfer Hafen. Dort sollen sie dann von Tierärzten untersucht und später zerlegt werden.


11:54 Uhr

Riesenaufgabe für die Helfer

Detlef Hansen, Leiter der Nationalparkverwaltung in Tönning: "Allein die schiere Anzahl und Masse stellt uns vor große Herausforderungen." Die Wale müssen nach und nach geborgen werden. Derzeit machen sich Arbeiter mit zwei Raupenfahrzeuge und einem Bagger auf dem Weg zu den Kadavern.


11:48 Uhr

Toter Wal auf Blauort

Experten haben einen weiteren Kadaver eines Pottwals gefunden. Er liegt auf Blauort, das ist ein vorgelagerter, unbewohnter Hochsand in der Nordsee vor Dithmarschen.

Karte: Toter Pottwal auf Blauort

11:41 Uhr

Es geht los

Die Wetterlage ist gut. In einer Lagebesprechung entscheiden die Experten, dass sie mit der Bergung der neun bis zwölf Meter langen Jungbullen starten.


11:35 Uhr

Sturm verzögerte Abtransport der Kadaver

Herzlich willkommen zu unserem Liveblog. In Kaiser-Wilhelm-Koog im Kreis Dithmarschen beginnt heute die Bergung der acht toten Pottwale. Wegen des schlechten Wetters musste sie gestern verschoben werden. Wie läuft die Bergung ab, was geschieht mit den toten Walen, was läuft in den sozialen Netzwerken - das und mehr gibt's hier auf NDR.de. Unsere Videoblogger Jörg Jacobsen und Timo Jahnke sind den ganzen Tag unterwegs und fangen die Stimmung ein.

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