Stand: 18.03.2016 20:40 Uhr

DRK feiert seine Flüchtlingshelfer

Sie haben Kleidung sortiert, Essen zubereitet und verteilt, Unterkünfte eingerichtet, bei Behördengängen geholfen, Unterricht organisiert oder manchmal einfach nur zugehört: Ohne die Hilfe der vielen freiwilligen Helfer hätten die Kommunen in Schleswig-Holstein sicher nicht so schnell so viele Flüchtlinge aufnehmen und betreuen können. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat sich bei den Helfern am Freitag mit einer Party bedankt.

Studt: Ohne Ehrenamt geht es nicht

In den Holstenhallen in Neumünster richtete die Organisation ein Fest für DRK-Helferinnen und -Helfer aus, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren oder engagiert haben. Mehr als 700 Mitarbeiter und Ehrenämtler ließen dort die vergangenen Monate nochmal Revue passieren. Auch Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt (SPD) war da. "Ohne Ehrenamt werden wir es nicht schaffen", sagte er. Nur durch ehrenamtliches Engagement sei es möglich, Dolmetscherdienste, Freizeitpädagogik oder eine Betreuung von Kleiderkammern anzubieten.

200 bis 300 Ehrenamtliche

Aktuell ist das DRK laut Innenministerium in insgesamt 12 der derzeit 14 Landeseinrichtungen als hauptamtlicher Betreuungsverband beauftragt. Insgesamt sind über 300 Personen hauptamtlich für das DRK in den Unterkünften des Landes tätig und noch einmal schätzungsweise 200 bis 300 ehrenamtliche Helfer.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Nachrichten für Schleswig-Holstein | 18.03.2016 | 16:30 Uhr