Stand: 14.03.2016 11:20 Uhr

Nach Pannenserie: "AIDAprima" sticht in See

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Platz für rund 3.300 Passagiere gibt es auf der "AIDAprima".

Nach einer Serie von Pannen rund um die Fertigstellung des neuen AIDA-Kreuzfahrtschiffes ist das schwimmende Hotel nun der Rostocker Reederei im japanischen Nagasaki übergeben worden. Zweimal musste die Indienststellung der "AIDAprima" schon verschoben werden, zuletzt vor einem halben Jahr. Immer wieder kam es zu Verzögerungen, unter anderem durch Brände an Bord. Sogar bereits geplante Reisen mit dem Kreuzfahrtschiff konnten nicht stattfinden.

Kreuzliner mit Flüssiggas-Antrieb

Mit 800 Besatzungsmitgliedern legte die "AIDAprima" am Montag Richtung Singapur ab. In den nächsten Tagen müssen an Bord noch Restarbeiten erledigt werden. Der bei der Mitsubishi Heavy Industries-Werft in Nagasaki gebaute Kreuzliner ist das erste Schiff der neuen Hyperion-Klasse. Er kann mit Flüssiggas betrieben werden, was als vergleichsweise umweltfreundlicher Treibstoff gilt. Das Schiff ist 300 Meter lang, fast 40 Meter breit und bietet Platz für 3.300 Passagiere.

Schiffstaufe im Mai in Hamburg

Am 7. Mai soll das Kreuzfahrtschiff dann in Hamburg offiziell getauft werden. Als Taufpatin ist die 13 Jahre alte Schauspielerin Emma Schweiger vorgesehen, sie ist die Tochter des Schauspielers Til Schweiger. Vom Heimathafen Hamburg aus wird die "AIDAprima" ganzjährig Ziele in Westeuropa ansteuern.

Die größten Kreuzfahrtschiffe der Welt

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 14.03.2016 | 11:00 Uhr

mit Video

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