Stand: 08.07.2017 13:35 Uhr

Marine Rostock: Keine NATO-Pläne bekannt

Der Marinestandort Rostock-Warnemünde wächst. Aktuell gibt es Überlegungen fünf neugebaute Korvetten im Marinehafen im Stadtteil Hohe Düne zu stationieren. Spekulationen über einen möglichen NATO-Stützpunkt Rostock weist die Marine zurück.

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Keine Überlegungen zu NATO-Stützpunkt bekannt

Der Pressesprecher der Marine, Johannes Dumrese, sagte NDR 1 Radio MV, von Überlegungen, Rostock zum NATO-Stützpunkt zu machen, sei ihm nichts bekannt. Zudem sei "NATO-Stützpunkt" auch eher ein technischer Begriff, der bedeutet, dass die NATO gegebenenfalls bei der Finanzierung beteiligt ist und spezielle Standards berücksichtigt werden müssten. Eine automatische und dauerhafte Stationierung von NATO-Kontingenten sei damit nicht verbunden, so Dumrese.

Bei Korvetten-Stationierung rund 1.000 weitere Stellen

Die Finanzierung der fünf neuen Korvetten ist dagegen bereits vom Bundestag beschlossen. Derzeit wird geprüft, ob eine Stationierung in Rostock möglich ist. Auch das sei eher eine technische Angelegenheit, so Dumrese. Da gehe es um die Länge der Kaianlagen, die Unterbringung von Marinesoldaten und Ähnliches. Zu einer Stationierung würde es nicht vor Mitte des nächsten Jahrzehnts kommen. In dem Fall könnten am Marinestandort Rostock mit gegenwärtig 1.600 Stellen dann etwa 2.600 Marineangehörige stationiert sein.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 08.07.2017 | 12:00 Uhr

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