Stand: 24.03.2016 19:18 Uhr

Mann erschießt sich auf A 14 bei Schwerin

Wegen der umfangreichen Spurensicherung staute sich der Verkehr kilometerlang.

Menschliche Tragödie auf der A 14 bei Schwerin: Ein 46-jähriger Mann hat sich während der Fahrt auf der Autobahn am Donnerstagvormittag offenbar selbst erschossen. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 10 Uhr nahe der Anschlussstelle Schwerin-Ost. Ein anderer Autofahrer habe gesehen, wie der Geländewagen des Mannes bei voller Fahrt plötzlich nach links von der Fahrbahn abkam und gegen die Mittelleitplanke prallte, teilte die Polizei mit.

Revolver im Fahrzeug

Als das Auto zum Stehen kam, sei der Zeuge zur Unglücksstelle geeilt und habe dem leblosen Fahrer Erste Hilfe leisten wollen. Die alarmierten Rettungskräfte gingen zunächst noch von einem Verkehrsunfall aus. Ein wenig später eintreffender Notarzt stellte den Tod des 46-Jährigen fest. Dann fand die Polizei im Fußraum des Wagens einen Revolver.

Kilometerlanger Stau

Der Mann stammt aus Sachsen-Anhalt. Warum er sich selbst erschoss, ist derzeit noch unklar. Wegen der umfangreichen Spurensicherung wurde die Autobahn in Richtung Süden bis zum frühen Nachmittag voll gesperrt. Es bildete sich ein Stau von etwa zehn Kilometern. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 24.03.2016 | 14:00 Uhr