Stand: 14.06.2017 16:21 Uhr

Korvette "Braunschweig" zurückgekehrt

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Die Korvette"Braunschweig" hat beim Mittelmeer-Einsatz mehr als 40.000 Seemeilen zurückgelegt. (Archivbild)

Die Korvette "Braunschweig" ist am Mittwoch in Rostock eingetroffen. 13 Monate lang war das Schiff im Einsatz vor dem Libanon. In dieser Zeit wurden insgesamt rund 41.600 Seemeilen zurückgelegt - und die Besatzungen zweimal ausgetauscht. Für die aktuelle Besatzung aus 67 Männern und Frauen war es der erste Einsatz unter UN-Flagge.

Auftrag: Waffenschmuggel verhindern

In den Gewässern vor dem Libanon war die "Braunschweig" in den maritimen Blauhelm-Einsatzverband UNIFIL (United Nations Interim Force in Lebanon) integriert. Die Schiffe sollen Waffenschmuggel auf dem Seeweg in den Libanon unterbinden und so zu Stabilität und Sicherheit in der Region beitragen. An dem Verband beteiligten sich neben Deutschland auch Brasilien, Indonesien, Bangladesch, Türkei und Griechenland.

Blauhelmsoldaten seit 1978 im Friedenseinsatz

Seit 1978 setzen sich Blauhelmsoldaten für Frieden zwischen Libanon und Israel ein. UNIFIL unterstützt die libanesische Regierung dabei, die Seegrenzen zu sichern und Waffenschmuggel zu verhindern. Der maritime Einsatzverband UNIFIL war der erste Flottenverband unter Führung der Vereinten Nationen. Deutsche Schiffe operieren von Anfang an als Teil des Verbandes.

Weitere Informationen

Korvette "Magdeburg" zum Einsatz ausgelaufen

Die Korvette "Magdeburg" hat ihren Heimathafen Rostock verlassen und ist zum Libanon unterwegs. Bei dem langfristigen UNIFIL-Einsatz wird die Besatzung mehrmals ausgetauscht. (15.05.2017) mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 14.06.2017 | 09:30 Uhr

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