Stand: 15.02.2016 16:01 Uhr

Erneut Munitionssuche am Strand von Rerik

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Im Jahr 2014 wurde der Strand westlich der Reriker Seebrücke durchsiebt. (Archivbild)

Am Ostseestrand von Rerik wird erneut nach alter Munition gesucht. Betroffen ist ein rund zwei Kilometer langer Abschnitt östlich der Seebrücke. Das Durchsieben des Strandes sei eine lang geplante Vorsichtsmaßnahme, erklärte Reriks Bürgermeister Wolfgang Gulbis (SPD). Die Stadt will damit verhindern, dass möglicherweise kurz vor der Sommersaison Munitionsteile gefunden werden und dann Strandabschnitte gesperrt werden müssen.

1,6 Tonnen Munitionsreste bereits 2014 ausgesiebt

Das war zuletzt im Sommer 2014 der Fall: Damals war der Strand zwischen Mai und Juli westlich der Seebrücke gesperrt. Über 1,6 Tonnen Munitionsreste wurden aus dem Strandsand geholt, darunter über 300 Granaten. Diese stammten vermutlich von der ehemaligen Flak-Artillerieschule auf der benachbarten Halbinsel Wustrow. Nach Kriegsende wurden dort große Mengen Munition in die Ostsee gekippt und seitdem durch Stürme immer wieder an den Strand gespült.

Die Kosten in Höhe von rund 250.000 Euro für die aktuelle Munitionssuche am Strand von Rerik trägt das Land MV, Ende April sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 15.02.2016 | 10:00 Uhr

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