Stand: 09.03.2016 16:30 Uhr

Beratungsbüro für Zuwanderer im Gesundheitswesen

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Die Kinderärztin Jutta Dobberphul und der syrische Kinderarzt Jamel Almasri bei einer Untersuchung in Neubrandenburg.

In Neubrandenburg ist die landesweit erste Anlaufstelle für Zuwanderer entstanden, die einen medizinischen Beruf haben. Ziel ist es, die Ärzte, Altenpfleger und Krankenschwestern aus dem Ausland möglichst schnell auf die Arbeit in Mecklenburg Vorpommern vorzubereiten.

Hoher Bedarf, großes Interesse

Im Gesundheitswesen sei der Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Nordosten enorm, hieß es zum Auftakt. Die Gesellschaft für nachhaltige Regionalentwicklung und Strukturforschung hat deshalb ein Integrationsprojekt speziell für Gesundheitsberufe gestartet. Fünf Mitarbeiter werden in Neubrandenburg Kurse anbieten. 50 Anmeldungen liegen dafür bereits vor.

Sprachunterricht und Hilfe bei Anerkennung

Zuwanderer bekommen berufsbezogenen Deutschunterricht und werden bei der Anerkennung ihrer Qualifikation unterstützt. Am Projekt beteiligt sind die Krankenhausgesellschaft, das Landesprüfungsamt und das Landesamt für Gesundheit und Soziales. Die Landesregierung stellt rund 170.000 Euro zur Verfügung. Ein zweites Beratungsbüro hat in Greifswald eröffnet, weitere sind geplant.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 09.03.2016 | 07:30 Uhr