Stand: 13.11.2017 16:25 Uhr

Asylbewerber bedroht: Verfahren eingestellt

Das Verfahren gegen zwei Mitglieder der rechtsradikalen Vereinigung "Deutschland wehrt sich" vor dem Schweriner Amtsgericht ist eingestellt worden. Die beiden 36- und 53-jährigen Angeklagten sollen Flüchtlinge in einem Schweriner Einkaufszentrum massiv beschimpft und bedroht haben. Der Richter stellte das Verfahren ein, weil die beiden Geschädigten trotz Vorladung nicht zur Hauptverhandlung als Zeugen erschienen waren. Die zwei Schweriner Angeklagten müssen sich demnächst wegen anderer ähnlicher Vorwürfe vor Gericht verantworten.

Drohungen gegen Asylbewerber

Zeugen hatten berichtet, dass einer der Angeklagten mit seiner geballten Faust einem der Asylbewerber gedroht habe. Als der sich zur Wehr setzte, hätte der zweite mutmaßliche Täter mit dem Handy Filmaufnahmen gemacht. Die habe er später an das Online-Portal einer örtlichen Zeitung geschickt. Beide Angeklagte sind bereits mehrfach polizeibekannt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Radio MV | 13.11.2017 | 16:30 Uhr

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