Stand: 22.01.2016 11:33 Uhr

Zoll findet zehn Millionen Schmuggel-Zigaretten

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10.570.000 Zigaretten der britischen Marke "Embassy" befanden sich in dem Container, der offenbar für Osteuropa bestimmt war.

Der Hamburger Zoll hat mehr als zehneinhalb Millionen Schmuggelzigaretten im Hafen entdeckt. Die Schmuggelware war in einem Container versteckt, der aus dem vietnamesischen Hanoi nach Hamburg kam, wie NDR 90,3 am Freitag berichtete. Der entstandene Steuerschaden beläuft sich nach Angaben der Behörde auf mehr als 2,2 Millionen Euro.

Auf Tarnladung verzichtet

Laut Ladepapieren sollten sich eigentlich Sonnenbrillen in dem Container befinden, der bereits am 6. Januar geöffnet worden war. Stattdessen war er prall gefüllt mit mehr als zehneinhalb Millionen unversteuerter Zigaretten der britischen Marke "Embassy Number One". Das Ungewöhnliche an dem Fund: Die Zigaretten waren nicht wie sonst durch eine Tarnladung versteckt. Daher geht die Behörde von einer neuen Vorgehensweise der Schmuggler aus. Noch laufen die Ermittlungen, fest steht aber, dass der Container für einen Empfänger im osteuropäischen Ausland bestimmt war.

Dieser Erfolg sei das Ergebnis sehr guter internationaler Zusammenarbeit und beweise die Wichtigkeit internationaler Vernetzung mit anderen Behörden, sagte der Präsident des Zollkriminalamts Norbert Drude.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 22.12.2015 | 12:00 Uhr

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