Stand: 17.07.2017 20:08 Uhr

Urteil: 45-Jähriger muss in die Psychiatrie

Das Hamburger Landgericht hat am Montag einen 45-jährigen Mann wegen Schuldunfähigkeit vom Vorwurf des versuchten Mordes freigesprochen. Er soll im November 2016 auf einem Spielplatz im Stadtteil Osdorf seine Frau niedergestochen haben. Der Angeklagte beschrieb sich selbst als extrem eifersüchtig. Nach Angaben der psychiatrischen Sachverständigen hatte das wahnhafte Züge. Der Mann wechselt nun von der Untersuchungshaft in die Psychiatrie.

Aktenordner liegen auf dem Tisch im Sozialgericht. © picture-alliance/ ZB Fotograf: Johannes Eisele

Nach Messerangriff: Angeklagter nicht schuldfähig

NDR 90,3 - NDR 90,3 Aktuell -

Das Hamburger Landgericht hat einen 45-Jährigen vom Vorwurf des versuchten Mordes freigesprochen. Er sei nicht schuldfähig. Im November soll der Mann seine Frau niedergestochen haben.

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Angeklagter hatte Kontaktsperre

"Ich wollte, dass meine Frau Angst vor mir hat. Sie sollte tun, was ich ihr sage", erzählte der Angeklagte vor Gericht. Regelmäßig soll er seine Frau beschimpft, ihr Affären unterstellt und sie geschlagen haben. Dabei hätte er sich seiner Frau gar nicht mehr nähern dürfen. Sie war mit den vier Kindern ausgezogen und hatte vor Gericht eine Kontaktsperre gegen ihn erwirkt. Doch der 45-Jährige soll sich nicht daran gehalten haben. An jenem Novembertag sei er mit einem Messer zu dem Spielplatz vor ihrem Haus gekommen und habe unvermittelt auf sie eingestochen. Sie überlebte nur durch eine Notoperation.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 17.07.2017 | 20:00 Uhr

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