Stand: 26.12.2015 14:50 Uhr

Überführung der "Peking" wird vorbereitet

In den kommenden Wochen beginnen in New York die Vorbereitungen für die Überführung des Hamburger Windjammers "Peking". Der historische Viermaster soll dank finanzieller Unterstützung der Bundesregierung restauriert und nach Hamburg gebracht werden. Mit ihren mehr als 100 Jahren ist die "Peking" mittlerweile zu marode, um noch auf eigenem Kiel den Weg über den Atlantik zu schaffen. Daher wird das mehr als 100 Meter lange Schiff von einem Frachter transportiert - wie in einem Trockendock stehend.

Späte Rückkehr in die Heimat: Die Geschichte der "Peking"

Suche nach einer Werft in Europa

Gutachter sollen jetzt in New York prüfen, ob die inzwischen schon recht dünne Außenhaut der "Peking" einen solchen Transport noch verträgt, oder ob zunächst zusätzliche Verstärkungen angeschweißt werden müssen, wie Reinhard Wolf sagte, Vorsitzender des Vereins Freunde der Viermastbark Peking. Ohnehin muss das Schiff zunächst auf eine Werft gebracht werden, um die Rahen - Rundstangen quer zum Mast - abzunehmen und Teile der Masten zu demontieren. Parallel dazu beginnt die Suche nach einer Werft in Europa, in der die "Peking" restauriert werden kann. Zwei Jahre könnten die Restaurierungsarbeiten dauern, glaubt Wolf. 2018 soll das Schiff dann endgültig in Hamburg festmachen. Ihren Liegeplatz soll die "Peking" an den historischen 50er-Schuppen erhalten, wo es bereits ein Hafenmuseum gibt, das demnächst sogar erweitert werden soll.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 26.12.2015 | 16:00 Uhr