Stand: 15.03.2016 07:45 Uhr

Olympia-Referendum war günstiger als gedacht

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In den Wahllokalen wurde weniger Personal benötigt als gedacht. Auch das führte zu den geringeren Kosten.

Das Olympia-Referendum in Hamburg im vergangenen November ist für die Stadt deutlich günstiger gewesen als erwartet. Das berichtete NDR 90,3 unter Berufung auf den Erfahrungsbericht des Landeswahlleiters. Das Landeswahlamt war von Kosten in Höhe von knapp fünf Millionen Euro ausgegangen. Auf der Abrechnung stehen jetzt aber nur 3,4 Millionen Euro, fast ein Drittel weniger.

Landeswahlamt ist zufrieden mit der Abstimmung

Die Gründe dafür seien, dass weniger Personal gebraucht wurde und auch der technische Aufwand geringer war als erwartet, sagt Landeswahlleiter Oliver Rudolf. Insgesamt ist er zufrieden mit dem Ablauf des ersten Hamburg Referendums. Doch ein paar Fehler wurmen ihn. So gab es über sechs Prozent ungültige Briefabstimmungen. Zu viel, findet Rudolf und mahnt Verbesserungen an. Die Unterlagen sollen beim nächsten Mal sinnvoller sortiert und die Anleitung einfacher gehalten werden.

Es soll künftig mehr zentrale Wahllokale geben

Auch hat es menschliches Versagen beim Versand der Unterlagen geben. 2000 Wähler in Eimsbüttel und Hamburg-Nord bekamen keinen roten Abstimmungsumschlag. Solche Pannen sollen durch technische Vorkehrungen künftig ausgeschlossen werden. Außerdem werden in Zukunft wohl mehr zentrale Abstimmungsstellen eingerichtet, in denen unabhängig vom Wohnort abgestimmt werden kann. Diese Möglichkeit ist beim Referendum gut angenommen worden, so das Landeswahlamt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 15.03.2016 | 07:00 Uhr