Stand: 03.09.2017 15:00 Uhr

Gefährliche Irrfahrt auf der Elbe

Die Hamburger Wasserschutzpolizei hat auf der Unterelbe die gefährliche Irrfahrt eines angetrunkenen Bootsfahrers beendet. Der 30-Jährige habe am späten Freitagabend selbst den Polizeinotruf gewählt, weil er sich mit der Navigation seines Sportbootes überfordert gefühlt habe, teilte die Polizei am Sonntag mit.

Riesenfrachter zu Notmanöver gezwungen

Wie sich später herausstellte, hatte er zuvor durch ein falsches Fahrmanöver ein rund 400 Meter langes Containerschiff in Gefahr gebracht. Die "Mette Maersk" musste ein Notmanöver durchführen, um eine Kollision zu vermeiden.

Kurz nach dem Notruf des 30-Jährigen konnten Polizisten das Sportboot in Höhe der Elbinsel Krautsand gegen 23 Uhr stoppen. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 30-Jährigen einen Wert von 0,48 Promille. Für den 30-Jährigen war die Fahrt beendet. Die Beamten übernahmen das Steuer des Sportboots bis zum Heimathafen Drochtersen. Der Skipper muss nun mit einer Anzeige wegen Gefährdung des Schiffsverkehrs rechnen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 03.09.2017 | 15:00 Uhr

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