Stand: 10.06.2015 14:45 Uhr

Finanzbehörde von Mitarbeiterinnen betrogen?

Bild vergrößern
Laut Finanzbehörde ist der Stadt kein finanzieller Schaden entstanden.

Die Hamburger Finanzbehörde ist möglicherweise von zwei ihrer eigenen Mitarbeiterinnen betrogen worden. Rund 400.000 Euro sollen die beiden Frauen auf ein eigenes Konto überwiesen haben, wie NDR 90,3 am Mittwoch berichtete.

Geld auf Privatkonto überwiesen

Die beiden Verdächtigen sind Mitarbeiterinnen der Kasse.Hamburg, die der Stadt gehört und über die die meisten Geldgeschäfte der Behörden abgewickelt werden. Nach Angaben der Finanzbehörde sollen die zwei über einen längeren Zeitraum mehrmals Beträge auf ein eigenes Privatkonto überwiesen haben. Beim letzten Versuch wurde dabei auch die höchste Summe aus der Stadtkasse abgezweigt, nämlich rund 395.000 Euro.

Unterschlagenes Geld sichergestellt

Allerdings konnte bereits der größte Teil des unterschlagenen Geldes sichergestellt werden. Ein Vermögensschaden sei der Stadt nicht entstanden, so die Finanzbehörde. Sie lobte die gute Zusammenarbeit mit der Bank, bei der eine der Verdächtigen ihr Konto hat. Die beiden Frauen sind mittlerweile vom Dienst suspendiert worden, gegen sie wurde Strafanzeige erstattet.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 10.06.2015 | 15:00 Uhr