Stand: 05.02.2016 16:23 Uhr

Eis-Drama: Gefundenes Messer die Tatwaffe

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Das Drama ereignete sich am Lohmühlenteich. Dort brach der Vater mit seinem Säugling ins dünne Eis ein.

Knapp zwei Wochen nachdem ein Vater mit seinem Baby durch das dünne Eis des Lohmühlenteichs im Hamburger Stadtteil Eißendorf gebrochen ist, gibt es neue Erkenntnisse. Bei dem im Park am Teich gefundenen Messer handelt es sich laut Oberstaatsanwaltschaft um die Tatwaffe, wie NDR 90,3 am Freitag berichtete. Der 24-jährige Vater hatte angegeben, beim Spazierengehen von zwei Männern überfallen und mit einem Messer angegriffen worden zu sein.

Weiterhin fehlt aber noch jede Spur von den Angreifern. Auch die Brille, die der 24-Jährige bei der Flucht verloren haben will, sei noch nicht gefunden worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Der Vater gelte aber weiterhin nicht als Beschuldigter.

Baby schwebt noch in Lebensgefahr

Das Baby, das weiterhin im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf behandelt wird, schwebt noch immer in Lebensgefahr. Der Säugling war wahrscheinlich minutenlang unter Wasser. Der Vater hatte ihn in einem Tragetuch vor dem Bauch. Bei dem Mann wurden Schnittwunden am Oberkörper entdeckt.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 05.02.2016 | 16:00 Uhr