Stand: 21.03.2017 07:08 Uhr

Alternativer Gipfel: Widerstand gegen G20

Im Vorfeld des G20-Gipfels am 7. und 8. Juli in Hamburg formiert sich europaweiter Widerstand gegen die Veranstaltung. Am 5. und 6. Juli findet zum Beispiel ein alternativer "Gipfel für globale Solidarität" statt, zu dem mehr als 50 Organisationen einladen. Darunter Globalisierungsgeger, Umweltverbände, Gewerkschaften und Flüchtlingshilfegruppen.

Strategien für mehr Gerechtikgiet

Zwei Tage lang soll auf Kampnagel über Strategien gegen Verelendung und Hunger und für mehr Gerechtigkeit und Wohlstand für alle diskutiert werden. Laut Veranstalter haben sich bereits etwa 1.500 Teilnehmer angemeldet. Für den zweiten, eigentlichen G20-Gipfeltag am Sonnabend, den 8. Juli, rufen zudem mittlerweile mehr als 100 Unterzeichner des Bündnisses "Grenzenlose Solidarität" zu einer friedlichen Großdemonstration in Hamburg auf.

Linke und Autonome mobilisieren europaweit

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Mit Plakaten wie diesem in Köln rufen Linke und Autonome zu Demonstrationen auf.

Außerdem formiert sich auch radikaler Widerstand gegen das Treffen der Staats- und Regierungschefs der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer in der Hansestadt. Unter dem Motto "Welcome to Hell", Willkommen in der Hölle, mobilisieren Linke und Autonome europaweit, um den G20-Gipfel zu "blockieren, zu sabotieren und zu demontieren", wie es auf ihrer Internetseite heißt. Auf Plakaten kündigen sie verschiedene Veranstaltungen an, unter anderem eine Demonstration gegen Kapitalismus und Blockaden.

Bei dem offiziellen G20-Gipfel in Hamburg werden neben Kanzlerin Angela Merkel auch der US-amerikanische Präsident Donald Trump und Russlands Staatschef Wladimir Putin erwartet.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 21.03.2017 | 06:30 Uhr

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