Stand: 12.06.2017 12:55 Uhr

100 Millionen für Kliniken - Eröffnung in Rissen

Hamburg will in diesem Jahr wieder gut 100 Millionen Euro in seine Krankenhäuser investieren. Damit bleibt die Stadt nach Angaben von Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (SPD) führend in ganz Deutschland.

Rissen: Erweiterungsbau wird eröffnet

Von den städtischen Investitionen profitieren unter anderem Patienten des Asklepios Westklinikums in Rissen: Dort ist am Montag ein rund sechs Millionen Euro teurer Erweiterungsbau eröffnet worden. Der Klinikkonzern will damit die Behandlung von Menschen mit akuten psychischen Krisen verbessern. Es gibt dann eine zentrale Aufnahme für Patienten mit psychischen Problemen. Rund zwei Drittel der Summe kommen von der Stadt, ein Drittel von Asklepios selbst.

Am meisten Geld will Asklepios in diesem Jahr in seine Krankenhäuser in Nord und in St. Georg stecken. Die größte Beachtung dürfte aber ein Neubau in Eppendorf finden: Dort wird Ende September die neue Kinderklinik des UKE eröffnet.

32.000 Mitarbeiter für eine halbe Million Patienten

Insgesamt werden in den Hamburger Kliniken jedes Jahr weit mehr als eine halbe Million Patienten behandelt - zugleich sind sie Arbeitgeber für mehr als 32.000 Beschäftigte.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 12.06.2017 | 08:00 Uhr

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