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Themen am 30. August 2016

Rücken-OP bei verengtem Wirbelkanal: Versteifung oft unnötig

Das Rückenmark und seine Nerven liegen gut geschützt im Wirbelkanal, einer Art Tunnel aus Knochen und Bändern. Durch Umbauprozesse im Alter können in diesem Tunnel Engstellen entstehen, Nerven werden gereizt. Die Folge: höllische Rückenschmerzen, Schwäche und Taubheit in den Beinen. Bei starken Beschwerden und Lähmungserscheinungen sollte operiert werden, um die Engstellen zu beseitigen. Oft raten die Ärzte, gleichzeitig die erkrankten Wirbelabschnitte mit Metall zu versteifen. Doch aktuelle Studien zeigen: Diese Versteifungen sind meist völlig überflüssig, bringen mehr Schaden als Nutzen.

Hepatitis E: Vorsicht vor rohem Schweinefleisch

Frisches Mett oder eine Zwiebelwurst auf das Brötchen: Viele Menschen essen regelmäßig rohe Schweinefleischprodukte. Doch Experten warnen jetzt: In diesen Lebensmitteln können krankmachende Hepatitis-E-Viren sein. Forscher des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) haben verschiedene Leber- und Rohwürste im Labor untersucht und wurden fündig: Eine von fünf Fleischproben enthielt Spuren des Hepatitis-E-Virus. Die Zahl der gemeldeten Hepatitis-E-Fälle in Deutschland ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. 2014 waren es 670, 2015 wurden 1.246 Fälle registriert. Salami, Landjäger, Cabanossi, Cervelatwurst, Mett beziehungsweise Mettwurst, Teewurst und Leberwurst - je nach Zubereitungsart können in diesen Fleischprodukten Hepatitis-E-Viren stecken. Rohwurst wird durch Würzung, Salzen und Trocknung bei etwa 20 Grad haltbar gemacht. Im Gegensatz zu Brühwürsten und Kochwürsten werden Rohwürste also nicht mit Hitze behandelt. Während Bakterien durch das Pökeln oft reduziert werden oder absterben, können die Viren offenbar überleben.

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