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Das Gesundheitsmagazin

Dienstag, 24. Oktober 2017, 20:15 bis 21:15 Uhr
Donnerstag, 26. Oktober 2017, 00:35 bis 01:35 Uhr
Freitag, 27. Oktober 2017, 06:20 bis 07:20 Uhr

Schulterschmerzen: Verschleppter Sehnenriss kann schlimme Folgen haben

Mit zunehmendem Lebensalter nimmt die Gefahr eines Sturzes zu. Bei einem Fall auf die Schulter wird oft die Diagnose Schulterprellung gestellt, sofern auf dem Röntgenbild kein Bruch zu sehen ist. Bei einer Vielzahl von Patienten wird dann eine konservative Therapie veranlasst: Krankengymnastik über Monate hinweg, da Schulterprellungen längere Zeit brauchen, um auszuheilen. Das kann ein Zeitverlust sein, der dann zu einem irreparablen Sehnenschaden führt, falls ein Sehnenriss übersehen wurde, der eigentlich hätte operiert werden müssen. Nach einem Riss ziehen sich die Sehnen der Rotatorenmanschette durch den Muskelzug vom Knochen zurück. Der Muskel verkümmert aufgrund der Inaktivität. Ist dieser Prozess schon zu weit fortgeschritten, dann bleibt im schlimmsten Fall nur noch, ein künstliches Schultergelenk einzusetzen.
Zu diesem Thema können im Internet Fragen an die Redaktion gestellt werden:  www.ndr.de/visite

Verwirrt nach OP: Risiko Vollnarkose

Gerade ältere Menschen fürchten häufig, dass bei oder nach einer Vollnarkose Komplikationen auftreten. Jeder fünfte Patient über 70 ist nach einer Vollnarkose zunächst verwirrt, manchmal bleibt der Zustand sogar dauerhaft. Nicht selten ist der Verlust der Selbstständigkeit die Folge. Doch was sind die Alternativen? Könnten mehr Operationen ohne Vollnarkose durchgeführt werden, welche speziellen Programme können das Delir-Risiko senken und wie kann man sich selbst auf eine notwendige Narkose vorbereiten, um das Risiko einer Verwirrung möglichst gering zu halten?
Zu diesem Thema können im Internet Fragen an die Redaktion gestellt werden:  www.ndr.de/visite

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