Sendedatum: 20.06.2012 20:15 Uhr  | Archiv

Das Havelland - Naturoase im Herzen Brandenburgs

Wie ein schützender Arm legt sich die Havel um das Havelland - eine der reizvollsten Kulturlandschaften Brandenburgs. Viele kennen die Region vor den Toren Berlins als Obstgarten und über Theodor Fontanes Gedicht Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland. Doch das Havelland bietet weit mehr.

Das Havelland in Bildern

Vom Wasser geprägt

Im größten Binnenfeuchtgebiet Mitteleuropas sammeln sich jedes Jahr abertausende Kraniche auf ihrem Weg gen Süden. Mächtige Seeadler finden in den zahlreichen Gewässern reichlich Nahrung und in den angrenzenden Wäldern röhren kapitale Rothirsche.

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Sumpfschildkröten sind in Deutschland selten - 150 Tiere leben im Havelland.

Eine landschaftliche Besonderheit sind die weiten Stromtalwiesen, die so genannten Luchs. Hier leben die seltenen Großtrappen - gehütet wie Kronjuwelen. Auf den trockeneren Ländchen, kleinen Bodenerhebungen, zieht der Fuchs seine Jungen groß. Von den Storchennestern auf Kirchtürmen und Gehöften ist es nicht weit zu stillen Erlenbrüchen, in denen die seltenen Sumpfschildkröten leben und sich der Fischadler nach erfolgreicher Jagd eine Pause gönnt.

Es ist der Fluss, der diese Landschaft prägt und formt und - nicht zuletzt - ihr ihren Namen gibt: die Havel.

Dieses Thema im Programm:

Expeditionen ins Tierreich | 20.06.2012 | 20:15 Uhr