Abenteuer Kongo

Mittwoch, 13. Januar 2016, 20:15 bis 21:00 Uhr
Donnerstag, 14. Januar 2016, 11:30 bis 12:15 Uhr

Der Kongo ist der tiefste Fluss der Erde. Auf seiner 5.000 Kilometer langen Reise durchquert er ein Land geprägt von Krieg und Gewalt, doch es verbirgt auch seltene, faszinierende Kreaturen. Ein deutsches Naturfilmteam begibt sich auf die Suche nach diesen außergewöhnlichen Tieren und folgt dem Fluss von der Quelle in Sambia bis zur Mündung in den Atlantik.

Hitze, Hightech und unangenehme Begegnungen

Die Tierfilmer Thomas Behrend und Christina Karliczek dringen ein in verborgene Welten und dichten Dschungel. Hitze, Hightech und unangenehme Begegnungen mit Soldaten bringen das Team immer wieder an seine Grenzen. Doch die Mühe wird belohnt: Schuhschnäbel, Schimpansen und die seltenen Bonobos - der Kongo enthüllt faszinierende Geheimnisse.

Der Kongo enthüllt faszinierende Geheimnisse

Tierfilmer Thomas Behrend verschlägt es fast die Sprache, um ihn herum schwirren Tausende Flughunde. Der Norden Sambias, wo der Kongo unter dem Namen Chambeshi entspringt, ist jedes Jahr Schauplatz einer der größten Säugetier-Migrationen der Welt: fünf bis acht Millionen Palmenflughunde kommen hierher. Mittendrin der Mikrokopter, dieses eigens entwickelte Gerät für Flugaufnahmen macht jedoch Probleme, Abstürze sind an der Tagesordnung. Unter Hochdruck arbeitet der junge Pilot Jorn Schumann an einer Lösung.

Gorillas, Schimpansen und Bonobos

Fernab von zerfallenden Großstädten, tief verborgen in den Urwäldern des Kongo-Beckens, leben drei der vier Menschenaffenarten nahe beieinander: Gorillas und Schimpansen auf der Nord-, Bonobos auf der Südseite des Kongo-Flusses. Die nächsten Verwandten des Menschen könnten unterschiedlicher kaum sein.

Thomas Behrend und Christina Karliczek gelingen einzigartige Einblicke in das Sozialverhalten der Primaten, mit überraschenden Erkenntnissen.

Redaktion
Ralf Quibeldey
Produktionsleiter/in
Eva-Maria Wittke
Kamera
Thomas Behrend
Sprecher/in
Mark Bremer
Regie
Heike Grebe
Autor/in
Heike Grebe
Kamera
Christina Karliczek