Stand: 09.06.2017 06:10 Uhr

Familie Sagasser macht den E-Mobil-Check

Familie Sagasser aus Henstedt-Ulzburg hat zwei Wochen lang ein Elektroauto getestet. In diesem Blog können Sie nachlesen, welche Erfahrungen die vier Familienmitglieder mit dem Fahrzeug gemacht haben.


Eintrag 23

Zwei Wochen e-mobil

Mit Strom statt Sprit ist Familie Sagasser in den vergangen zwei Wochen durch Schleswig-Holstein gefahren. Doris, Mario, Jenny und Caro haben ein Elektroauto im Alltag getestet. Wie fällt das Urteil nach 700 Kilometern aus? Vater Mario, Mutter Doris und Tochter Caro geben ihre Einschätzungen ab.


Eintrag 22

Gefährliche Geräuschlosigkeit

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Ganz geräuschlos bewegt sich das E-Auto nicht, doch besonders laut ist es auch nicht.

Brummen oder Surren ist von einem E-Auto bei der Fahrt nicht zu hören. Das ist Innen sehr angenehm, weil es so schön leise ist. Darüber haben Mutter Doris, Vater Mario und die Töchter Jenny und Caro schon häufiger gesprochen. Doch es kann auch gefährlich werden. Nämlich dann, wenn das E-Auto von Fußgängern oder Radfahrern beim Vorbeifahren nicht gehört wird. Caro hat da eine Situation erlebt: "Am Straßenrand war ein Junge mit dem Fahrrad unterwegs. Ich hatte den Eindruck, der hat mich gar nicht gehört. Zur Sicherheit habe ich lieber gebremst." Auch Jenny hatte so einen Schreckmoment. "Auf dem Weg war eine Frau, die telefonierte. Sie hat nicht mitbekommen, dass wir mit dem Auto hinter ihr waren. Erst als wir gehupt haben." Und das obwohl das Testauto bei langsamen Fahrten bis 30 Kilometer pro Stunde ein Geräusch erzeugt, einen leisen Summton. Ab 2019 ist dieser Ton für Elektroneuwagen in der EU aus Sicherheitsgründen vorgeschrieben.


Eintrag 21

Das Familienduell der Energiesparer

Nach mehr als einer Woche sind fast alle Funktionen des E-Autos getestet. Doch wer verbraucht am wenigsten Energie beim Fahren? Nach jeder Tour zeigt der Wagen den Verbrauch im Display an. Familie Sagasser findet es auf einer Teststrecke heraus. Knapp zehn Kilometer sind es vom Haus der Familie in Henstedt-Ulzburg zum Stadtpark in Norderstedt. Verschiedene Routen sind möglich. Tochter Jenny fährt durch beide Ortschaften. "Da kann ich nicht so schnell fahren und ich kenne da ein paar Schleichwege", meint sie zu ihrer Strategie. Vater Mario lässt sich vom Navi leiten und nimmt die Umgehungsstraße. Vor einer roten Ampel nimmt er den Fuß vom Gas und erklärt: "Ich bremse nicht, das macht die Motorbremse. Die lädt jetzt den Akku wieder auf." Mutter Doris nimmt auch die Umgehungsstraße und schwärmt: "Hier könnte ich eigentlich mal richtig Gas geben." "Mach doch!", rufen Jenny und Mario vom Rücksitz. Das rasante Fahren würde allerdings den Energieverbrauch steigern. Der Gewinner des Duells wird im Video verraten.


Eintrag 20

Einmal Kiel und zurück

Das Auto ist voll geladen. Das Navi programmiert. Leider regnet es etwas. Mario und Doris sind auf dem Weg zu Freunden in Kiel. Der Weg führt sie über die Autobahn. An den Baustellen zwischen Quickborn und dem Kreuz Bordesholm auf der A 7 geht es oft nur langsam vorbei. Die Freunde wollen einiges über das Elektroauto von Doris und Mario wissen. "An die vielen Fragen haben wir uns gewöhnt", meint Mario. Zusammen fahren sie zu einem großen Einkaufszentrum. Da gibt es nämlich eine öffentliche Ladesäule. Glück gehabt, einer der beiden E-Parkplätze ist frei. Doch bevor der Ladevorgang starten kann, müssen Mario und Doris eine Chipkarte am Info-Schalter im Einkaufszentrum abholen. Mit der Karte schalten sie die Ladestation frei - alles klappt. Obwohl Familie Sagasser sich auf die Fahrt gut vorbereitet hat, liegt zur Sicherheit die mobile "Wallbox" - eine kleine transportable Ladestation für das Elektroauto - im Kofferraum. Das Notfall-Kabel für eine normale 230-Volt-Steckdose ist ja ohnehin immer dabei.

Freunde der Familie Sagasser warten auf Mario und Doris vor ihrem Haus in Kiel. © NDR

Ehepaar Sagasser zu Besuch bei Freunden in Kiel

NDR 1 Welle Nord - Guten Morgen Schleswig-Holstein -

Von Henstedt-Ulzburg geht es zu Freunden nach Kiel: Doris und Mario haben sich auf die Fahrt gut vorbereitet. Die Ladung des Elektroautos reicht, obwohl sie auf der Autobahn etwas mehr Energie verbrauchen. [Quelle: Handyvideo Familie Sagasser]

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Eintrag 19

Was steckt drin?

Mario Sagasser schaut mit seiner Frau Doris in den Motorraum eines Elektroautos. © NDR

Ein Blick unter die Haube

NDR 1 Welle Nord - Guten Morgen Schleswig-Holstein -

Wie sieht der Motorraum eines Elektroautos aus? Gibt es Unterschiede zum traditionellen Benziner? Mario Sagasser wagt den Blick unter die Haube.

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Weitere Informationen

E-Mobil - der Alltagstest für SH

Familie Sagasser aus Henstedt-Ulzburg testet zwei Wochen lang ein Elektroauto. Alles rund um das Thema Elektromobilität und die Erfahrungen der Familie finden Sie hier. mehr


Eintrag 18

Regen und Laden

Wasser und Stromkabel können zusammen eine gefährliche Mischung sein. Das kennt Doris natürlich auch aus schlechten Krimis. Gerade nach den vergangenen Wolkenbrüchen ergab sich bei ihr die Frage: "Kann ich auch bei Regen laden? Schließlich sind die meisten Säulen ja nicht überdacht." Eine kurze Rückfrage bei unseren Experten brachte die Lösung: Kein Problem - die Stecker sind sicher abgedichtet. Und mit einem geprüften Kabel besteht für niemanden eine Gefahr.


Eintrag 17

Eine erste Bilanz

Jenny sitzt im Auto und Doris, Caro sowie Mario Sagasser stehen daneben. © Familie Sagasser

Caro und Doris freuen sich auf zweite Woche

NDR 1 Welle Nord -

Familie Sagasser lässt die erste Woche mit einem Elektroauto Revue passieren. Fazit bisher: Das E-Auto steht ganz im Zentrum des Familienalltags. Alle sind gespannt, wie es weiter geht.

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Eintrag 16

Der Stromzähler dreht sich wie ein Karussell

Vor der Garage der Familie Sagasser ist in den vergangenen Tagen immer mal wieder ein sehr hoher und schriller Ton zu hören. Er entsteht, wenn Mutter Doris und Vater Mario das Elektroauto laden. Mittlerweile haben sie sich daran schon gewöhnt. Doch es passiert noch etwas anderes im Haus. Im Keller dreht sich die Scheibe des Stromzählers so schnell wie ein Karussell. Mario hat mal mit fast wissenschaftlichem Eifer den Verbrauch beobachtet: "Eine Kilowattstunde ist in etwa dreieinhalb Minuten verbraucht und ins Auto geladen." Die Sagassers laden das Auto etwa ein bis zwei Stunden - allerdings fahren sie den Akku auch nie gänzlich leer - und kommen dann ungefähr 230 Kilometer weit. Die Kosten liegen bei etwa fünf Euro pro 100 Kilometer.


Eintrag 15

Gut geplant: Kurz-Trip mit dem Elektroauto

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Doris und Mario haben Tour mit dem Elektroauto geplant und Standorte von Ladestationen recherchiert.

So viele Gedanken über eine Fahrt nach Kiel oder Flensburg haben sich Doris und Mario Sagasser wahrscheinlich noch nie gemacht. Im Internet haben sie bereits nach möglichen Ladestationen für das Elektroauto gesucht. "Wo tanken wir? Das ist momentan die Frage Nummer eins", sagt Doris. Mario hat sogar mit den örtlichen Stadtwerken telefoniert, damit auch alles klappt. Seine Vorsicht ist als Elektroauto-Neuling wahrscheinlich völlig normal. Für Mutter Doris ist es trotzdem ein komisches Gefühl, ohne die heimische Ladebox in direkter Nähe mal etwas weiter zu fahren.


Eintrag 14

Neugier und Skepsis

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Bei Probefahrten stellt sich Mario den Fragen von Freunden und Bekannten

Die erste Neugier bei Familie Sagasser ist gestillt. Mittlerweile haben viele Freunde von dem Experiment erfahren - und die wollen mehr über das Elektroauto wissen. Bei einer Probefahrt mit Mario meint Familienfreund Sven: "Ich denke schon, dass es die Art und Weise wie wir Autofahren grundlegend verändern wird." Das ruhige Fahren ohne Motorgeräusch und ohne Schalt-Ruckler findet er spannend. Trotzdem bleibt er skeptisch. "Die Reichweiten und Ladezyklen überzeugen mich noch nicht genug", erklärt Sven. Das hängt auch mit seinem Job zusammen. Sven fährt als Vertriebsmitarbeiter häufig weite Strecken. Nur mit mehreren, längeren Ladestopps schafft der Testwagen eine Entfernung von 700 Kilometern. Mario entgegnet, dass der Wagen auch eher ein Kurzstreckenauto für normale Alltagswege sei.


Eintrag 13

Schilderwald für E-Mobile

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"Was hat dieses Schild zu bedeuten?", fragt sich Mario Sagasser.

Abendliche Spritztour bei den Sagassers - und weil sie so auf Ladeversuche stehen, machen sie einen kurzen Stopp bei einer Ladesäule in Norderstedt. An der Ulzburger Straße steht eine graue Säule. Davor sind zwei Parkplätze grün eingefärbt mit einem E-Auto-Symbol. Doch Mario verwirrt ein Verkehrsschild. Unter dem weißen P auf blauem Grund sind ein Zusatzschild mit einem E-Auto und ein weiteres mit einer Parkscheibe, die zwei Stunden zeigt, angebracht. "Darf ich hier nur zwei Stunden parken? Dürfen hier andere nur zwei Stunden parken?", möchte Mario wissen. Später findet er heraus, dass Benziner, die diese Parkplätze nutzen nicht abgeschleppt werden dürfen. "Es fehlt die rechtliche Handhabe, wie bei Behindertenparkplätzen", sagt ihm ein Mitarbeiter der Stadtwerke Flensburg. Es gibt also keine Parkplatzgarantie für E-Autos.


Eintrag 12

Fremde fragen Fragen

Auf einem Supermarktparkplatz hat Doris eine öffentliche Ladesäule mit grünem Gratis-Strom entdeckt. So kann sie einen kleinen Einkauf mit einer kurzen Ladephase verbinden. "Ich bin ganz stolz, es hat geklappt", kommentiert sie ihren Erfolg. Weil ihr Mini-Einkauf schnell erledigt ist, wartet sie noch etwas im Wagen. Eine Frau kommt auf sie zu: "Wie lange hält eine Ladung?", ist nur eine ihrer Fragen. Doris erklärt gerne, was alles zu beachten ist. Am Ende bestaunt die interessierte Frau noch, wie Doris das Ladekabel wieder in den Kofferraum packt. "Noch viel Erfolg für den Test", sagt sie lachend.

E-Auto-Ladestation auf einem Supermarktparkplatz © Doris Sagasser Fotograf: Doris Sagasser

Des einen Freud ist des anderen Leid

NDR 1 Welle Nord - Der Nachmittag -

E-Autos wecken das Interesse anderer Passanten, erfährt Doris auf dem Supermarktparkplatz. Und Jenny, die kämpft mit dem Naviagtionsgerät auf dem Weg nach Norderstedt.

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Eintrag 11

Drei Damen unterwegs

Was wäre ein Auto-Test oder reichlich Testfahrten? Mama Doris schnappt sich ihre Töchter Jenny und Caro für eine gemeinsame Spritztour durch die Stadt. Caro spielt Chauffeure: "Es ist immer noch ein bisschen ungewohnt für mich, nicht schalten zu müssen", erklärt sie. Spaß macht es offensichtlich trotzdem. Der Innenraum des Autos ist sehr modern, wie in anderen Autos auch. Ohne Bordcomputer geht ja heute nichts mehr. Während Caro fährt, nutzt ihre Schwester die Gunst der Stunde und inspiziert die eingebaute Technik. Zwei Displays zeigen, was mit dem Auto gerade passiert. In der Mittelkonsole befinden sich das Navi und viele andere Steuerelemente, die per Touchscreen und Wählknopf bedient werden.

Jenny und Caro Sagasser lachend im Auto © Jenny Sagasser Fotograf: Jenny Sagasser

Eine aufschlussreiche Spritztour

Die Sagasser Mädels machen eine Spritztour zu dritt. Caro sitzt am Steuer und ihre Schwester Jenny erklärt, was der Bordcomputer des Renault Zoe so anzeigt. (Quelle: Handyvideo Familie Sagasser)

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Eintrag 10

Den Stromverbrauch immer im Blick

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Zwei Displays zeigen permanent an, wieviel Strom der Wagen gerade verbraucht, beziehungsweise produziert.

Die Verbrauchsübersicht zeigt immer an, wie voll die Batterie ist und wie weit man noch fahren kann. Außerdem sieht man, wofür gerade Strom verbraucht wird. "Wenn die Klimaanlage an ist zum Beispiel, zeigt die Grafik den extra Energiefluss mit gelben Linien an." Auf dem zweiten Display hinter dem Lenkrad ist die Geschwindigkeit zusehen, außerdem der Ladezustand, die Restzeit beim Laden und anderes - alles digital. Eine Grafik zeigt zum Beispiel mit kleinen grünen Pfeilen, wenn normal gefahren wird. Dann bewegen sie sich von einem Batteriesymbol weg, weil Strom verbraucht wird. Nimmt Caro den Fuß vom Gaspedal, ändern die Pfeile die Richtung und werden Blau. "Das zeigt, dass der Akku geladen wird. Das passiert auch beim Bremsen", hat die 20-jährige Jenny schon gelernt. Bei voller Beschleunigung werden die Pfeile orange. Dann wird sehr viel Strom verbraucht.


Eintrag 9

Autobahn nimmt Reichweite

So schnell wie ein Verbrennungsauto ist der E-Wagen nicht. Aber auf der A 7 gelten momentan eh sehr viele Tempolimits wegen der Baustellen. Da fällt das gar nicht groß auf. Doris und Mario machen eine Probefahrt von Quickborn nach Großenaspe. Vor der Tour hatte das Auto eine Reichweite von 250 Kilometern, danach sind es nur noch 202 Kilometer. Es hat 48 Kilometer Reichweite verloren, aber "gefahren sind wir 29 Kilometer", liest Mario vom Display ab und ergänzt, "das hat etwas mit der sportlichen Fahrweise zu tun." Experten erklären das so: Bi höherer Geschwindigkeit steigt der Luftwiderstand. Außerdem fehlen die Phasen, in denen der Akku nebenbei beim Bremsen oder Rollen wieder auflädt. Bei Verbrennungsautos ist das auf der Autobahn nicht viel anders.


Eintrag 8

Probe für den Ernstfall

Zuhause klappt es mit dem "Tanken" in der Garage schon wie beim Handy-Laden. Stecker in die Wallbox, das andere Kabelende am Auto anschließen und den Startknopf drücken. Doch wie funktioniert das unterwegs? Auf den Ernstfall bereiten sich Doris und Mario in der Nachbarschaft in Henstedt-Ulzburg vor. An der freizugänglichen Säule in der Hamburger Straße sind Mario und Doris schon häufiger vorbei gefahren. Jetzt stoppen sie und schließen das Auto an. Doch da gibt es verschiedene Stecker. Im zweiten Versuch hat Doris den richtigen erwischt. Damit die Säule auch lädt, muss sie mit einem Chip freigeschaltet werden. Der Anbieter weiß dann, wer gerade tankt und über welche Kreditkarte die Kosten abgerechnet werden müssen. Aber mit dem Chip des Testwagens klappt die Freischaltung nicht. Eine rote Lampe leuchtet. Mario meint: "Wenn man die richtige Karte benutzt, klappt es bestimmt, dann wird es grün." Es gibt in Deutschland mehrere Systeme. Noch sind nicht alle miteinander kompatibel. Deshalb haben E-Autobesitzer meistens mehrere Chipkarten dabei.

Doris Sagasser steht an einer öffentlichen Ladestation in Henstedt-Ulzburg © Mario Sagasser Fotograf: Mario Sagasser

E-Auto laden im öffentlichen Raum

NDR 1 Welle Nord - Der Nachmittag -

Es gibt viele Möglichkeiten ein E-Auto zu laden. Doris und Mario probieren zwei öffentliche Ladestationen aus. Es könnte so einfach sein. Ist es aber nicht immer, stellen sie fest. (Quelle: Handyvideo Familie Sagasser)

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Eintrag 7

Über unterschiedlichen Strom und das Finden von Ladestationen über Apps

Ladestation für Eletroautos des Herstellers Ford © dpa - Bildfunk Fotograf: Friso Gentsch

Strom ist nicht gleich Strom

NDR 1 Welle Nord -

So einfach wie ein Handy lädt sich ein E-Auto heute noch nicht. Strom ist nicht gleich Strom, weiß Reporter Tobias Senff. Er klärt auf, wie das mit dem Laden funktioniert.

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Eintrag 6

Kabelsalat beim ersten Ladeversuch

Mario lässt sich zuhause von seinen Damen erklären, wie das mit dem Laden funktioniert. Die Einweisung hatte er verpasst, weil er arbeiten musste. Im Kofferraum liegen zwei lange dicke Kabel. "Boah, sind die schwer, da musst du ja Krafttraining für machen." Er hat ein Kabelwirrwarr mit mehreren Steckern in der Hand und möchte wissen, wie das Auto denn an die Wallbox - das Ladegerät an der Kraftstromsteckdose - angeschlossen wird. Nach kurzer Verwirrung ist klar, es sind zwei Kabel. Das Notfallkabel mit einem Adapter für eine normale 230 Volt-Steckdose kommt wieder in den Kofferraum. Bei der Einweisung hieß es: "Das werdet ihr nicht brauchen." Das eigentliche Ladekabel wird dann mit der Wallbox und dem Auto verbunden. Nach einem kurzen Klick ist ein elektrisches Surren zuhören. Der Ladevorgang läuft.

Mario Sagasser schaut in die Kamera. © NDR

Mario sucht das richtige Kabel zum Laden

NDR 1 Welle Nord - Guten Morgen Schleswig-Holstein -

Notkabel, das blaue Kabel, das andere Kabel, Ladekabel für eine rote Steckdose, Verbindungskabel - Mario hat Kabelsalat im Gehirn. Dabei will er doch nur wissen, wie er das Auto laden kann.

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Eintrag 5

Verkehrte Welt: Papa lässt sich von Tochter Auto erklären

Eine digitale Tankanzeige in einem Elektro-Auto. © NDR

Mario und Jenny laden das Auto

NDR 1 Welle Nord -

Papa Mario hat die Einweisung verpasst. Jetzt erklärt ihm Jenny, wie das Laden funktioniert und was die Anzeige im Auto zu bedeuten hat. (Quelle: Handyvideo Familie Sagasser)

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Eintrag 4

Das E-Auto rollt los - jeder darf mal fahren

Vom Autohaus fahren die Sagasser Frauen nach Hause. Schon die ersten Kilometer sind ein Erlebnis für die drei. Doris fährt zu erst und stellt fest, dass sie häufiger als beim eigenen Auto die Geschwindigkeit kontrollieren muss. "Nur ganz leicht das Gaspedal antippen und schon ist man schneller als die erlaubten 60 Kilometer pro Stunde. Und der Motor heult nicht mal auf." Das Fahrzeug hört man fast gar nicht, nur das Navi gibt im Hintergrund den Weg an. "Beim Warten an der Ampel ist nur das Rauschen der Klimaanlage zu hören", staunt Doris. Der Motor ist dann ja aus, er macht Pause. "Faszinierend!"

Nach einem kurzen Stopp übernimmt Caro das Steuer des Wagens mit Automatikgetriebe. Sie hat bislang nur Erfahrung mit Schaltwagen gemacht. "Ich muss mich echt zwingen die Hände am Lenkrad zu lassen, weil ich runterschalten möchte." Beeindruckt ist die 18-Jährige von der Beschleunigung. Ruckzuck ist sie mit dem Auto bei 100 Kilometern pro Stunde und wird in den Sitz gedrückt. Da strahlt sie.


Eintrag 3

Fragen, Fragen, Fragen

Mutter Doris hat bei der Übergabe einige Fragen und ist noch nicht ganz überzeugt. Das Thema Elektromobilität finden Sie auch spannend, aber so richtig klar, wie das alles funktionieren soll, ist es ihnen nicht? Schicken Sie uns hier Ihre Fragen. Wir besorgen die Antworten!


Eintrag 2

Die Sagassers werden elektro-mobil

Es ist soweit: Familie Sagasser aus Henstedt-Ulzburg bekommt ihr erstes Elektroauto. Für zwei Wochen wird die vierköpfige Familie das E-Mobil testen.

Drei Frauen werden in einem Autohaus interviewt. © NDR

Die Autoübergabe

NDR 1 Welle Nord - Guten Morgen Schleswig-Holstein -

Es kann losgehen - Familie Sagasser bekommt das neue Elektroauto. Im Autohaus werden noch die wichtigsten Details besprochen und dann darf direkt eingestiegen werden.

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Eintrag 1

Eine aktive Familie

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Familie Sagasser testet zwei Wochen lang ein E-Auto auf Alltagstauglichkeit.

Neugierig, gespannt und aufgeschlossen sind die Sagassers aus Henstedt-Ulzburg (Kreis Segeberg). Aber worauf sie sich beim Testen eines E-Autos eingelassen haben, wissen sie noch nicht. Denn Erfahrungen mit einem Elektroauto hat die Familie bisher keine. Mutter Doris ist meist nur zum Einkaufen mit dem Auto unterwegs - beim E-Auto ist ihre größte Sorge, dass der Akku nicht hält und sie auf der Strecke liegen bleibt. Davor hat Vater Mario keine Angst. Er muss täglich 60 Kilometer Hin- und Rückweg zur Arbeit zurücklegen und ist eher gespannt, wie gut Deutschland schon für Elektroautos ausgelegt ist. Lust auf das Experiment haben auch die beiden Töchter Caro und Jenny. Beide müssen täglich mit dem Auto zur Arztpraxis nach Norderstedt, in der sie arbeiten. Danach geht's meistens noch zum Sport - ein Hobby, das die ganze Familie teilt. Die Mädels sind vor allem gespannt auf das Fahrgefühl und freuen sich auf die Testphase.

Der Familiensteckbrief
mit Audio

Das sind die Sagassers

29.05.2017 05:10 Uhr

Doris, Mario, Caro und Jenny Sagasser testen zwei Wochen lang ein E-Auto. Sport und Freizeit werden bei den vier berufstätigen Henstedt-Ulzburgern groß geschrieben. Lernen Sie die Familie kennen. mehr

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Welle Nord | Guten Morgen Schleswig-Holstein | 09.06.2017 | 06:10 Uhr

E-Mobil - der Alltagstest für SH

Familie Sagasser aus Henstedt-Ulzburg testet zwei Wochen lang ein Elektroauto. Alles rund um das Thema Elektromobilität und die Erfahrungen der Familie finden Sie hier. mehr

E-Mobilität in SH: Zahlen, Daten, Fakten

29.05.2017 05:10 Uhr

Rechnet sich ein E-Auto in der Anschaffung? Ist der Akku wirklich leistungsstark, und wie steht's um die Umweltbilanz? Wir haben Zahlen, Daten und Fakten rund um Elektroautos zusammengefasst. mehr

mit Audio

E-Autos in SH - Sie fragen & wir antworten

31.05.2017 05:10 Uhr

Sind E-Autos wirklich umweltfreundlich? Wann wird es über all Ladestationen geben und warum sind die Fahrzeuge noch so teuer? Hier finden Sie Antworten auf diese und andere Fragen. mehr