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Tödliche Messerstecherei in Hamburger Hotel

Mitarbeiter der Spurensicherung in Hamburg © dpa Fotograf: Ralf Jakobs Detailansicht des Bildes Am Tatort stellten die Ermittler diverse drogentypische Utensilien sicher. Die genauen Hintergründe des Streits sind jedoch noch unklar. Bei einer Messerstecherei in einem Hotel im Hamburger Stadtteil St. Georg ist am Mittwoch ein 33-Jähriger tödlich verletzt worden. Die Tat ereignete sich am Nachmittag im Hotel "Nord" in der Bremer Reihe, wie NDR 90,3 berichtete. Dort wurden zudem ein 34 Jahre alter Mann schwer und eine 26-Jährige leicht verletzt. Die Frau steht unter Tatverdacht.

Streit im Hotel eskaliert

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Mordkommission kam es im Flur des Hotels zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen dem 33-jährigen Palästinenser und seinem 34-jährigen Bekannten. Im weiteren Verlauf des Streits zog der 33-Jährige ein Messer und stach damit auf den 34-Jährigen ein. Die 26-jährige Freundin des 34-Jährigen schlug dem Angreifer daraufhin eine Flasche auf den Kopf, woraufhin dieser sein Messer fallen ließ. Dann soll die Frau laut Polizei das Messer aufgehoben und auf den 33-Jährigen eingestochen haben. Dieser versuchte dann - gestützt von seiner 28-jährigen Freundin - das Hotel zu verlassen. Dabei wurde er noch einmal von dem 34-Jährigen attackiert. Schließlich brach der 33-Jährige auf der Treppe zusammen und verstarb trotz notärztlicher Versorgung noch am Tatort.

Tatverdächtige verweigert Aussage

Der 34-Jährige liegt schwer verletzt im Krankenhaus und ist noch nicht vernehmungsfähig. Die tatverdächtige 26-Jährige wurde ebenfalls in einem Krankenhaus behandelt. Anschließend wurde sie von der Polizei verhört, machte jedoch keine Aussage. Am Donnerstag ist gegen sie Haftbefehl erlassen worden, wie eine Sprecherin der Hamburger Staatsanwaltschaft mitteilte.

Ging es um Drogen?

Die genauen Hintergründe des Streits sind laut Polizei noch nicht bekannt. Am Tatort stellten die Ermittler jedoch "diverse drogentypische Utensilien" sicher. Deshalb vermuten sie eine Auseinandersetzung im Drogenmilieu. Die beiden Männer sind laut Staatsanwaltschaft als Drogendealer vorbestraft.

Dieses Thema im Programm:

90,3 Aktuell | 21.02.2013 | 11:00 Uhr

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