Stand: 02.03.2016 15:54 Uhr

Ein Schwerverletzter bei Unfall am Elbtunnel

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Ein 47-jähriger Mann wurde bei dem Unfall schwer verletzt und musste aus seinem Führerhaus befreit werden.

Bei einem Unfall am Eingang des Hamburger Elbtunnels ist am Mittwoch ein Mann lebensgefährlich verletzt worden. Die Feuerwehr musste den Lastwagenfahrer aus dem Fahrzeugwrack befreien. Der 47-Jährige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Insgesamt waren auf der A 7 Richtung Norden vier Lastwagen und ein Pkw zusammengestoßen.

Fahrer wird in seinem Cockpit eingeklemmt

Wie NDR 90,3 berichtete, brauchten die Rettungskräfte über eineinhalb Stunden, um den Verletzten aus seinem Fahrzeugwrack zu befreien. Durch die Wucht des Aufpralls war das Führerhaus unter den Anhänger eines Sattelschleppers geschoben worden. Um überhaupt an den lebensgefährlich verletzten Mann ranzukommen, musste die Feuerwehr mit einer Winde die zwei Unfall-Fahrzeuge drei Meter auseinanderziehen - erst dann konnte der eingeklemmte Mann befreit werden.

Zehn Kilometer Stau zur Hauptverkehrszeit

Warum der Fahrer mit seinem Klein-Lkw auf seinen Vordermann auffuhr, ist noch unklar. Durch den Aufprall des Klein-Lkw auf den Lkw wurden noch zwei davor fahrende Sattelzüge beschädigt. Die beiden leicht verletzten Fahrer der Sattelzüge konnten nach der Unfallaufnahme weiterfahren. Der Verkehrsunfalldienst hat die Ermittlungen übernommen.

Durch die Rettungsmaßnahmen, die Verkehrsunfallaufnahme und die Aufräumarbeiten nach dem Unfall staute sich der Berufsverkehr ab dem Dreieck Süd-West bis zum Elbtunnel zeitweise auf einer Länge von bis zu zehn Kilometern. Durch die Bergungs- und Räumungsarbeiten waren zwei Röhren für mehrere Stunden gesperrt, die Sperrungen wurden am Nachmittag aufgehoben. Nach Polizeiangaben hatte der auf das Stauende aufgefahrene Siebeneinhalb-Tonner Farbe geladen. Diese war teilweise auf die Fahrbahn gelaufen.

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Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 02.03.2016 | 09:00 Uhr