Stand: 29.01.2017 21:31 Uhr

Musiker sollen verkaufsoffenen Sonntag retten

Shopping am Sonntag: In der Hamburger Innenstadt gab es an diesem Wochenende nicht nur offene Ladentüren, sondern auch viele Attraktionen. Denn für die Sonntagsöffnung gelten ab diesem Jahr strengere Regeln. Jeder verkaufsoffene Sonntag muss künftig einen besonderen Anlass haben. Die Geschäfte dürfen nur noch dann an dem eigentlich freien Tag öffnen, wenn den Kunden außer Konsum sonst noch etwas geboten wird. So hat es das Bundesverfassungsgericht entschieden.

Verkausoffener Sonntag in Hamburg

Stehen verkaufsoffene Sonntage auf der Kippe?

Hamburg Journal -

Laut dem Bundesverwaltungsgericht sind verkaufsoffene Sonntage nur zulässig, wenn eine Veranstaltung im Mittelpunkt steht. Reicht das Programm des City Managements Hamburg?

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Musikprogramm als Pflicht-Attraktion

In der Innenstadt wurde das Einkaufen deshalb von einem großen Musikprogramm begleitet: Im Hanseviertel erklang Barockmusik, in der Gänsemarktpassage Soul und Hip-Hop. In der Mönckebergstraße gab es Jazz und in der Spitalerstraße Samba. Auch im Alstertal-Einkaufszentrum in Poppenbüttel treten Chöre und Jazzgruppen auf.

Von 13 bis 18 Uhr geöffnet

In der Harburger Innenstadt ging es etwas rustikaler zu - mit Mittelalterspektakel und Wikingerfest. In Altona gab es außer offenen Läden zusätzlich eine HSV-Roadshow und ein Familienfest. Die Geschäfte hatten von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

Vor allem in der City ist ein verkaufsoffener Sonntag für die Händler immer sehr lukrativ. Sie haben ähnlich hohe Umsätze wie an einem Sonnabendnachmittag - diesmal vielleicht sogar noch höhere, weil Winterschlussverkauf ist.

Dieses Thema im Programm:

NDR 90,3 | NDR 90,3 Aktuell | 28.01.2017 | 09:00 Uhr

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